Wertvolle Beratung für Flüchtlingsfamilien

Beratung für syrische Flüchtlinge

Hilfe nach der Flucht: Beratung für syrische Flüchtlinge

Psychologische Beratung und Unterstützung für Flüchtlinge

Die Bilder über den Bürgerkrieg in Syrien sind schrecklich. Wir sehen Bilder zerstörter Städte, verzweifelte Menschen und fragen uns, was aus ihnen wird. Unzählige Menschen fliehen vor dem Krieg. Männer, Frauen und Kinder, die häufig nur die eigene Haut retten können.

Beratung und Unterstützung für tief traumatisierte Menschen

Immer mehr Menschen kommen nach monatelanger Flucht nach Deutschland. Einige von ihnen sind im Berliner Stadtteil Hellersdorf in ein Flüchtlingsheim gezogen, das aufgrund rechtsgerichteter Attacken immer wieder in die Schlagzeilen geriet. Um dieser Ablehnung entgegenzusteuern, haben das SOS-Familienzentrum und das SOS-Kinderdorf Berlin gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen, das vom Bezirklichen Migrationssozialdienst Marzahn-Hellersdorf finanziert wird: Die psychologische Beratung und Unterstützung der syrischen Flüchtlinge. Anisa Saed-Yonan, Psychologin und Mitarbeiterin des SOS-Kinderdorfs, bietet ihre Beratung im SOS-Familienzentrum an. „Zu mir kommen viele Mütter mit ihren Kindern, ohne Männer, oder auch jugendliche, alleinstehende Männer“, erklärt Anisa Saed-Yonan, die selbst gebürtige Syrerin ist. Die Menschen haben sehr unterschiedliche und riskante Wege hinter sich. Manchmal mussten sie fünf Ländergrenzen überwinden, über das Meer oder durch tiefe Wälder mit Schleppern fliehen. „Diese Menschen sind traumatisiert. Sie haben schlimme Träume oder Schlafstörungen. Eine Frau zittert ununterbrochen und sie kann damit nicht aufhören, auch wenn sie hier in Sicherheit ist“, so Anisa Saed-Yonan. Das einzige, was in dieser Situation helfen kann, ist ein offenes Ohr und fundierte psychologische Beratung in der Muttersprache. Anisa Saed-Yonan bietet die Gespräche in arabischer, assyrischer und kurdischer Sprache an. Ihre arabischen Sprachkenntnisse und ihre gute Vernetzung machen sie dabei zum Ratgeber Nummer 1.

Ein Stück Heimat bewahren

Damit die Familien nach und nach an ihrem neuen Lebensort ankommen, hat das SOS-Familienzentrum weitere unterstützende Angebote: Sie können bei Ausflügen die neue Stadt kennenlernen oder sie kochen gemeinsam und bewahren sich damit ein Stückchen Heimat. „Wir können den Krieg und die Flucht nicht ungeschehen machen, aber wir können die Flüchtlinge begleiten auf ihrem Weg in ein neues, angstfreieres Leben“, hofft Anisa Saed-Yonan.

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