„Mein größtes Glück“ – endlich ein Zuhause für Sinan

Sinan - aufgeachsen im SOS-Kinderdorf Pfalz

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Braune Locken, die graublauen Augen blitzen aus dem Gesicht – der 23-jährige Sinan hat jede Menge Charme und Energie: Er studiert Soziale Arbeit und feiert nebenbei Erfolge im Leistungssport. Ein traumhafter Lebenslauf, der jedoch mit einem schweren Start begann. 

Eine SOS-Familiengeschichte

Tanzen, Freunde treffen, Studieren, einfach Spaß haben – wer Sinan heute erlebt, kann kaum glauben, was er als Baby durchmachen musste. Stark verwahrlost und lebensbedrohlich unterernährt wäre er mit sieben Monaten bei seiner Mutter fast verhungert. Das Kind wog nur noch 3,5 Kilo – so viel wie ein Neugeborenes – und kam sofort ins Krankenhaus. Sinans Zukunft war ein großes Fragezeichen. Das eigene Elternhaus war für den kleinen Jungen eine Gefahr. Was nun? Pflegefamilie? Heim? Nur eins stand fest: Sinan brauchte ein sicheres, geborgenes Zuhause – genauso wie seine damals 22 Monate alte Schwester und sein fünfjähriger Bruder.

Behutsamer Weg in eine neue Familie

Sinan Kilic mit seiner SOS-Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen Bild vergrößern

Sinan Kilic mit seiner SOS-Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen. „Plötzlich war da jemand, der uns einfach angenommen hat“, sagt Sinan über sie. 

Gemeinsam zogen sie ins SOS-Kinderdorf Pfalz in Eisenberg. „Unser größtes Glück“, sagt der heute 23-Jährige. Seine SOS-Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen erinnert sich: „Die katastrophalen Lebensumstände und körperlichen Misshandlungen waren den Geschwistern deutlich anzumerken. Sie waren extrem verängstigt. Sinans Bruder versteckte sich lange hinter dem Sofa, er wollte sich regelrecht unsichtbar machen. Die Schwester hatte mit drei Jahren nur einen minimalen Wortschatz.“ In ihrer neuen SOS-Familie kamen die verschüchterten Kinder langsam aus ihrer Deckung. „Plötzlich war da jemand, der uns einfach angenommen hat“, sagt Sinan. Elisabeth Jansen spürte damals deutlich, als die Geschwister langsam Fuß fassten. „Ihre Gesichtszüge wurden wieder kindlicher, die Sprache entwickelte sich.“

Die Kinderdorf-Mutter – Halt und Geborgenheit rund um die Uhr

Kindern ein Zuhause geben, die nirgendwo zuhause sind – so beschreibt Irene Jennes, Leiterin des SOS-Kinderdorf Pfalz, das Anliegen ihrer Einrichtung. „Es ist die feste Bezugsperson, die den Kindern so viel Halt gibt und SOS-Kinderdorf einzigartig macht. Hier treffen ganz normales Alltagsleben, pädagogische Arbeit und therapeutische Angebote aufeinander. So lernen die Kinder, mit ihren traumatischen Erfahrungen zu leben und umzugehen.“

Irene Jennes, Leiterin des SOS-Kinderdorfs Pfalz

Irene Jennes arbeitet seit 2002 im SOS-Kinderdorf Pfalz in Eisenberg und ist seit zwei Jahren Einrichtungsleiterin. Sie hat viele Kinder in SOS-Kinderdorffamilien aufgenommen und freut sich jedes Mal, wenn aus den Kindern Jugendliche werden – und sie zunehmend ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sind die jungen Erwachsenen ins Berufsleben gestartet und ziehen aus, halten sie häufig Kontakt zum SOS-Kinderdorf. Wenn Irene Jennes sieht, wie ehemalige SOS-Kinder ihr Leben als Erwachsene anpacken – mutig und hoffnungsvoll – weiß sie genau, welche Probleme und Schwierigkeiten noch zu bewältigen sind und welchen Anteil SOS-Kinderdorf zur guten Entwicklung beisteuern konnte. 

Frau Jennes, was macht das SOS-Kinderdorf Pfalz aus?

Hier finden Kinder, die nirgends zu Hause sind, einen sicheren Ort.  Sie haben ihr Zimmer, ihren Schreibtisch, ihre Kleidung, Geschwister im Haus und eine Ersatzmutter, die  Kinderdorfmutter. Sie ist feste Bezugsperson, und das 24 Stunden am Tag. Das ist einzigartig und gibt den Kindern das Gefühl eines fast ganz normalen Familienlebens.

Was sind die größten Hürden für ein Kind, das im SOS-Kinderdorf aufgenommen wird?

Das hängt unter anderem vom Alter des Kindes ab. Wir nehmen sowohl Kinder direkt nach der Entbindung auf als auch ältere Kinder oder Geschwistergruppen. Kinder, die zu Hause bereits traumatische Erfahrungen gemacht haben, benötigen Zeit um diese durch neue zu ersetzen. Feste Bezugspersonen mit verlässlichen, klaren Haltungen und strukturierte Tagesabläufe helfen dabei. Wir unterstützen sie dann zusätzlich mit therapeutischen Angeboten. Wir setzen zum Beispiel einen Hund oder ein Pferd ein. So gelingt es uns, Gefühle wie Freude oder Glück für Kinder erfahrbar zu machen. Auch Trauer und Wut müssen ihren Raum bekommen. Kindern, die sehr jung zu uns kommen, fällt es in der Regel leichter, sich hier im SOS-Kinderdorf und in ihrer Kinderdorffamilie  zu Hause zu fühlen.

Wie entsteht aus vielen verschiedenen Persönlichkeiten eine richtige Familie im SOS-Kinderdorf?

Das liegt vor allem an der Kinderdorfmutter. Sie vermittelt jedem einzelnen Kind, dass es willkommen und erwünscht ist. Das gibt viel Sicherheit und Geborgenheit. Natürlich gibt es auch mal Eifersüchteleien unter den Kindern, wie in jeder Familie. Aber die Kinder wissen von den Notlagen der anderen und entwickeln viel Verständnis und Empathie. So werden auch Kinder, die neu in die Familie kommen, meist schnell akzeptiert.

Wie stark sind die Ursprungsfamilien der Kinder in den SOS-Alltag eingebunden?

Wir wünschen uns einen guten Kontakt mit den Angehörigen der Kinder, wir wollen sie keinesfalls ausklammern. Wir wissen, wie wichtig die Herkunft, also die Wurzeln der Kinder, für ihre weitere Entwicklung ist und wie schwer es zu verstehen ist, warum ein gemeinsames Leben in der Herkunftsfamilie nicht möglich ist. Soweit es möglich und im Rahmen der Hilfeplanung besprochen ist, finden regelmäßige Besuche statt. Dafür gibt es bei uns zum Beispiel auch Übernachtungsmöglichkeiten. Einige Kinder besuchen ihre Angehörigen auch zu Hause. Wir berücksichtigen auch die Wünsche der Angehörigen, wenn sie beispielsweise möchten, dass das Kind konfirmiert wird oder zur Kommunion geht. Uns ist es sehr wichtig, den Familien zu vermitteln, dass es den Kindern gut geht und dass sie im Sinne des Kindes verantwortlich gehandelt haben. Natürlich gibt es aber auch Fälle, bei denen der Kontakt zur Ursprungsfamilie nicht besteht oder nicht möglich ist.

Schule, Hausaufgaben, Hobbys – ein ganz normales Familienleben

Ortsschild SOS-Kinderdorf Pfalz Bild vergrößern

Das SOS-Kinderdorf Pfalz liegt in Eisenberg.

Seine Kinderdorfmutter nennt Sinan von Klein auf „Mama“. „Sie hat uns immer das Gefühl gegeben, dass wir willkommen sind. Sie war rund um die Uhr für uns da und hat uns gezeigt, dass sie uns liebt. Ganz egal, was ist.“ Mit diesem starken Rückhalt konnte Sinan seine Kindheit und Jugend im SOS-Kinderdorf Pfalz voll ausleben. Schon früh machte er regelmäßig bei „Jugend forscht“ mit, brachte gerne Freunde mit nach Hause. Auch seine Geschwister blühten wieder richtig auf. Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen förderte die individuellen Begabungen der Kinder. „Bei uns stand immer fest: Jedes Kind sucht sich einen Sport, der ihm gefällt. Denn so können Kinder sich ausprobieren und ihr Selbstwertgefühl aufbauen.“

Sie erinnert sich noch gut an Sinans Bruder, der als kleiner Junge zu ihr sagte: „Alle können alles. Und ich kann nichts.“ Der Sport zeigte ihm: Das stimmt nicht. Er wurde Pfalzmeister im Hochsprung, seine Schwester Pfalzmeisterin im 800-Meter-Lauf. Und Sinan entdeckte das Tanzen und hat es schon bis zum Rheinland-Pfalz Meister und Vize Deutschen Meister im Standard- und Lateintanz geschafft. Neben diesen  individuellen Entfaltungsmöglichkeiten bildet zusätzlich ein klar strukturierter Tagesablauf eine sichere Basis im SOS-Kinderdorf Pfalz. „Regelmäßigkeit und Routinen geben Kindern auch Halt“, weiß Elisabeth Jansen. Sie weckt ihre SOS-Kinder täglich zur gleichen Uhrzeit, gefrühstückt wird gemeinsam, dann geht es in die Schule. Kommen die Mädchen und Jungen zurück, steht das Mittagessen schon auf dem Tisch. Für die Hausaufgaben kommt eine Erzieherin in die Familie und hilft. Danach geht jedes Kind seinen Hobbys nach. 


„Wir sind ein ganz schöner Familien-Clan“

Sinan (l.) mit Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen (2. v. l.) und seinen Geschwistern Bild vergrößern

Sinan (l.) mit Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen (2. v. l.) und seinen Geschwistern

„Unsere Kindheit und Jugend verlief nicht viel anders als in jeder anderen Familie“, sagt Sinan heute. „Und genau das ist es, was SOS-Kinderdorf alleingelassenen Kindern geben kann. Nur so konnten wir drei Geschwister zusammen aufwachsen und als Familie bestehen bleiben. Wären wir in eine Pflegefamilie gekommen, hätte man uns wahrscheinlich trennen müssen.“ Seine Familie hat sich mit SOS um einiges erweitert. Zum festen Kern zählt er nicht nur seine SOS-Mama, Bruder und Schwester. Auch die zwei älteren Mädchen, die ebenfalls in seiner SOS-Familie aufgewachsen sind, nennt er seine Geschwister. „Sie sind ganz enge Bezugspersonen für mich, zu denen ich heute noch aufschaue“, sagt Sinan. Auch wenn alle fünf Geschwister längst erwachsen sind und nicht mehr im SOS-Kinderdorf leben, die Beziehung ist weiterhin innig. „Wir sind ein ganz schöner Clan“, sagt Elisabeth Jansen und lacht. Weihnachten, Geburtstage, alle wichtigen Ereignisse feiert die SOS-Familie gemeinsam. Elisabeth Jansen hat mittlerweile sieben Enkelkinder, die sie regelmäßig sieht. Sinan studiert zwar nun in Wiesbaden, kommt aber jedes Wochenende zu Besuch.

Starke Bindung, auch nach der Zeit im SOS-Kinderdorf

„Dieser Kontakt auch über die SOS-Zeit hinaus ist von uns sehr erwünscht“, sagt Einrichtungsleiterin Irene Jennes. Sie weiß: Die Kinder und späteren Erwachsenen haben meist keinen anderen Familienanschluss. Und die Kinderdorfmütter fühlen sich natürlich als Mütter. „Es ist wie in jeder anderen Familie: Die Kinder kommen wieder, wenn sie auf etwas stolz sind, wenn sie eine Freundin oder einen Freund haben, wenn sie selber Kinder bekommen oder einfach, um die Katze mal abzugeben, wenn sie in den Urlaub fahren.“ Die starke Bindung zwischen SOS-Kinderdorf und den ehemaligen Bewohnern kann so auch zu weiteren glücklichen Fügungen führen. Irene Jennes: „Die Freundin eines unserer ehemaligen SOS-Bewohner ist recht früh mit Anfang 20 Mutter geworden und konnte dann bei uns als Haushaltshilfe ins Berufsleben starten.“ Aber auch die Ursprungsfamilien haben im SOS-Kinderdorf Pfalz einen wichtigen Stellenwert. „Wir nehmen Rücksicht auf die Wünsche der Familienangehörigen“, sagt Irene Jennes. „Sie sollen sich nicht außen vor gelassen fühlen. Wir möchten ihnen in erster Linie das Gefühl geben, dass sie die richtige Entscheidung für ihr Kind getroffen haben. Dass sie verantwortlich gehandelt haben.“

Unser gemeinsames Ziel

Vernachlässigte Kinder und Jugendlichefühlen sich geborgen und erhalten eine faire Chance

Wie wir das schaffen?

Soziale Armut, häusliche Gewalt, Verwahrlosung: SOS-Kinderdorf bietet Kindern und Jugendlichen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihrer eigenen Familie leben können, ein neues Zuhause. Hier finden die Mädchen und Jungen Familie, erfahren Geborgenheit, Halt und eine stabile Begleitung auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

In Deutschland gibt es 16 SOS-Kinderdörfer, zwei weitere sind geplant. In den SOS-Kinderdorffamilien in Deutschland werden derzeit 685 Kinder betreut. Seit Gründung der Gründung des Vereins vor mehr als 60 Jahren fanden über  5.200 Kinder in den deutschen SOS-Kinderdörfern ein neues Zuhause.

„Mein Zuhause ist das SOS-Kinderdorf Pfalz“

Zu seiner leiblichen Mutter haben Sinan und seine Geschwister keinen Kontakt – und sie möchten ihn auch nicht. „Mein Zuhause ist das SOS-Kinderdorf Pfalz“, sagt der Student. „Wenn ich daran denke, empfinde ich vor allem Glück.“ Und das möchte er auch zurückgeben. Als zwei neue Familien im SOS-Kinderdorf eröffnet wurden, half Sinan in der schwierigen Eingewöhnungsphase mit. „Die Kinder waren anfangs so unglücklich, haben viel geweint und schlecht geschlafen. Sie haben mich so stark an mich und meine Geschwister erinnert, da musste ich einfach helfen.“ Wer Sinan erlebt, spürt, wie außergewöhnlich ausgeprägt sein Einfühlungsvermögen ist. „Das sind die Werte, die mir meine Mama mitgegeben hat. Wenn es schon nicht die Gene sein konnten“, sagt er und lächelt.

Auf eine selbstbestimmte Zukunft schauen

Die familiären Werte, die Offenheit und die freundliche Atmosphäre – all das hat auch Harald Nikutta am SOS-Kinderdorf Pfalz tief beeindruckt. Der Familienvater aus Frankfurt am Main spendet seit 20 Jahren immer wieder für SOS-Kinderdorf und hat 2014 mit einer größeren Summe speziell das SOS-Kinderdorf Pfalz unterstützt. „Meinen Besuch vor Ort habe ich in toller Erinnerung“, sagt er. „Das Dorf ist am Berg gelegen und dennoch fester Bestandteil von Eisenberg. Hier erscheint nichts künstlich.“ Und dennoch weiß er ganz genau: Dahinter steckt viel Engagement der Mitarbeiter und sehr viel Arbeit. „Damit diese Lebensqualität im SOS-Kinderdorf erhalten bleiben kann, ist jede Unterstützung wichtig“, sagt Harald Nikutta. „Ich bin selbst Vater von vier Kindern und so dankbar, dass wir als stabile Familie zusammenleben können. Das SOS-Kinderdorf Pfalz hat mir gezeigt, dass Kinder hier sehr gut aufgehoben sind und auf eine glückliche, selbstbestimmte Zukunft vorbereitet werden. Mit meiner Hilfe möchte ich dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Das bedrohlich große Fragezeichen ist auch aus Sinans Zukunft längst verschwunden. Er weiß genau, was er will. Mit Kindern arbeiten und ihnen helfen – so wie er es erlebt hat. „Ich komme aus der sozialen Arbeit und möchte dahin zurück, vielleicht ja sogar bei SOS-Kinderdorf.“ Und seine Schwester, die damals kaum sprechen konnte? Sie studiert heute Germanistik.

Harald Nikutta und drei seiner Kinder

Kindern in Not helfen – Harald Nikutta kann sich nichts Sinnvolleres vorstellen. Seit 20 Jahren spendet der vierfache Familienvater aus Schloßborn bei Frankfurt bereits für SOS-Kinderdorf. Auch das SOS-Kinderdorf Pfalz in Eisenberg hat er schon besucht und unterstützt.

Warum spenden Sie ausgerechnet für SOS-Kinderdorf?

Ich war schon immer beeindruckt davon, dass SOS-Kinderdorf alleingelassenen Kindern ein Zuhause und ein Familienleben bieten kann. Ich habe selbst vier Kinder und wünsche jedem Kind, ein solches Familienleben selbst kennenlernen zu dürfen.

Sie haben auch schon für das SOS-Kinderdorf Pfalz gespendet. Warum haben Sie sich für diese Einrichtung entschieden?

Bei jeder Spende ist es mir wichtig, dass auch meine Kinder mitentscheiden können. Ich finde es sinnvoll, dass sie sich damit auseinandersetzen, dass es nicht jedem Kind gleich gut geht und dass viele Kinder nicht mit ihrer Familie zusammenleben können. Meine Kinder fanden es zum Beispiel toll, dass das SOS-Kinderdorf Pfalz tiergestützte Pädagogik anbietet. Damit sie sich dann auch einen eigenen Eindruck von dem Ort machen können, für den wir spenden, haben wir alle gemeinsam als Familie das SOS-Kinderdorf in Eisenberg besucht.

Wie haben Sie das SOS-Kinderdorf in Eisenberg erlebt?

Besonders stark in Erinnerung geblieben ist mir die freundliche und offene Atmosphäre im Kinderdorf. Beeindruckend fand ich die zuvorkommende, fröhliche Art aller Mitarbeiter und die gepflegte, schöne Anlage. Gleichzeitig war deutlich zu spüren, welche Verantwortung die Mitarbeiter täglich tragen. Ich konnte nur erahnen, wie viel Arbeit hinter den Kulissen auf sie wartet.

Welche Erfahrungen haben Ihre Kinder in Eisenberg gemacht?

Die individuellen Geschichten der SOS-Kinderdorfkinder haben wir nur am Rande mitbekommen, aber sie haben die Kinder sehr bewegt. Sie haben viele Fragen gestellt und auch sich selbst gefragt, wie es wohl wäre, als Kind nicht in der eigenen Familie leben zu können. Sie waren dann erleichtert darüber, dass sie Mama und Papa haben und hatten auch den Wunsch, weiterhin zu helfen. Meine große Tochter hat sogar ein kleines Buch zum SOS-Kinderdorf geschrieben und viel gemalt. Und sie hat in der Schule einen Vortrag darüber gehalten. Es war ihre Art, ihre Erfahrungen zu verarbeiten. Wir haben dann alle spontan beschlossen, das Kinderdorf wieder zu besuchen.

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