Opilein, ein bisschen noch

Für ihre Enkel sind die Hubners oft im Einsatz – vom Basteln in der Werkstatt bis zum Fußballspiel auf dem Trampolin. Im Film erzählt sie, warum sie als Großeltern vieles gelassener sehen – und warum sie seit 40 Jahren SOS-Kinderdorf unterstützen.

Im Interview: Familie Hubner

Herr Hubner mit seinen Enkeln auf der Couch

Alle Achtung, was Kinderdorfmütter leisten

Seit 40 Jahren spendet das Ehepaar Hubner für SOS-Kinderdorf. Warum sie nach so langer Zeit immer noch überzeugte Spender sind, erzählen die beiden im Interview.

Was bedeutet für Sie Familie?

Frau Hubner: Vor allem Verantwortung, absolute Zuverlässigkeit, aber auch Kompromissbereitschaft. Dass Familie Geborgenheit gibt und glücklich macht, das spürt man oft in den kleinen Dingen des Alltags.
Herr Hubner: Ja, oder wenn man im Alltag oder Berufsleben das Gegenteil erlebt und sieht, wie Menschen manchmal miteinander umgehen.

Warum sind Sie Spender von SOS-Kinderdorf?

Frau Hubner: Das hat mit der Grundidee von SOS-Kinderdorf zu tun. Wir haben das Glück, das wir für unsere Kinder und Enkelkinder da sein können. Aber es gibt ja auch Kinder, bei denen das nicht so ist. SOS-Kinderdorf hilft Waisenkindern und Kindern aus schwierigen Verhältnissen wieder auf die Beine, um ihnen eine bessere Kindheit zu ermöglichen.
Mittlerweile sind wir seit fast 40 Jahren Spender. Wir sind nach wie vor genauso überzeugt, dass wir mit unserer Spende einen sinnvollen Beitrag leisten.

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Sie zum Spenden animiert hat?

Frau Hubner: Ja, das sieht man ja zum Teil auch in der Nachbarschaft, wenn die Kinder in einem Milieu aufwachsen, in dem es ihnen nicht gut geht. Man kann sich vorstellen, wie solche Kinder leben, wenn gar niemand mehr da ist.

Herr Hubner: In unserer Kindheit in den 50er Jahren gab es ja auf den Dörfern sehr viele Flüchtlinge und darunter auch viele alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern. Als Kind hat man damals schon empfunden, was denen fehlte, wie arm sie waren – nicht nur in materieller Hinsicht.

Was bewundern Sie an SOS-Kinderdorf und den Kinderdorfmüttern? Was glauben Sie, sind deren größte Herausforderungen?

Herr Hubner: Durch SOS-Kinderdorf können die Kinder zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und auch selbstsicheren Menschen werden, die eine vernünftige Ausbildung und einen Platz im Leben finden. Das ist eigentlich das wichtigste.
Frau Hubner: Zwei Kinder machen schon mal Unruhe, zwei Kinder streiten, zwei Kinder haben Lernschwierigkeiten. Aber wie ist das dann bei sechs? Es ist eine große und herausfordernde Aufgabe, mehrere Kinder zu erziehen und ihnen eine Mutter zu sein. Wenn ich an das Hausaufgaben machen denke oder alleine ans Kochen, Abwaschen, Wäsche waschen, den ganzen Haushalt machen – alle Achtung. Und sie müssen ja auch Zeit haben zum Zuhören, zum Trösten, zum Kuscheln. Also ich habe großen Respekt davor.

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