26. 06. 2013

Ein Fußball für Windhoek

SOS-Mitarbeiterin Emma Cocklin und Yannik mit Scheck

SOS-Mitarbeiterin Emma Cocklin empfing Yannik und seine Eltern im Kinderdorf. 

Patenbesuch in Namibia

Yannik aus Köthen ist aufgeregt. Er ist das erste Mal in Namibia und bald sind sie endlich da: im SOS-Kinderdorf in Windhoek. Sein Vater hat vor Kurzem eine Patenschaft für dieses SOS-Kinderdorf abgeschlossen.

Yannik und sein Vater brachten einen Spendenscheck in ihr Patendorf nach Namibia Bild vergrößern

Gemeinsam mit seinem Vater beuchte Yannik das SOS-Kinderdorf in Namibia. Die Familie hatte kurz zuvor eine Patenschaft für dieses SOS-Kinderdorf abgeschlossen. „Mit einer Dorfpatenschaft gezielt eine Einrichtung in einer Region zu unterstützen, mit der ich mich verbunden fühle, ist eine wunderbare Ergänzung“, erklärt der Unternehmer. Wie Yannik war auch Jan Bohnsteen begeistert von dem Empfang im SOS-Kinderdorf: "Die Patenbetreuerin und der Leiter des Kinderdorfs begrüßten uns. Aufgrund der Ferienzeit waren nicht viele Kinder im Dorf. Doch die, die da waren, zeigten uns alles. Eine SOS-Kinderdorfmutter lud uns sogar in ihr Familienhaus ein. Alles war sehr gepflegt und ordentlich und Yannik war erstaunt, wie bescheiden die Kinderzimmer eingerichtet sind."

Aufgrund von familiären Kontakten war er schon öfter in dem südafrikanischen Land gewesen. Yannik freut sich, auf gleichaltrige Jungs zu treffen – und diese freuen sich sichtlich auch auf ihn. Gerade angekommen, nehmen sie den Zwölfjährigen gleich mit zum Fußballplatz und führen ihre Tricks vor. Yannik ist begeistert: „Papa, wir müssen beim nächsten Mal unbedingt einen Fußball mitbringen! Die haben hier nur einen Basketball, das geht doch nicht!“


"Wenn es einem gut geht, soll man einen Teil abgeben."

Nach dieser Einstellung lebt Familie Bohnsteen. Jan Bohnsteen spendet schon seit vielen Jahren für SOS-Kinderdorf. „Mit einer Dorfpatenschaft gezielt eine Einrichtung in einer Region zu unterstützen, mit der ich mich verbunden fühle, ist eine wunderbare Ergänzung“, erklärt der Unternehmer. Wie Yannik war auch Jan Bohnsteen begeistert von dem Empfang im SOS-Kinderdorf: "Die Patenbetreuerin und der Leiter des Kinderdorfs begrüßten uns. Aufgrund der Ferienzeit waren nicht viele Kinder im Dorf. Doch die, die da waren, zeigten uns alles. Eine SOS-Kinderdorfmutter lud uns sogar in ihr Familienhaus ein. Alles war sehr gepflegt und ordentlich und Yannik war erstaunt, wie bescheiden die Kinderzimmer eingerichtet sind."

Yannik, 12 Jahre, war im SOS-Kinderdorf Windhoek Bild vergrößern

Umso glücklicher war Yannik, dass er den Kindern symbolisch einen überdimensional großen Scheck überreichen durfte – im Auftrag seiner Klassenkameraden des Ludwigsgymnasiums in Köthen. Vor seiner Reise hatte er seiner Deutschlehrerin davon erzählt und angeregt, dass seine Klasse Geld für die Kinder in Afrika sammeln könnte. Gesagt, getan. Die Kinder veranstalteten einen Kuchenbasar. Zusammen kamen stolze 200 Euro. Dieses Geld freute die Kinder im SOS-Kinderdorf genauso wie die 25 Briefe, die Yannik verteilte. Diese hatten sie im Englischunterricht geschrieben. Vielleicht entstehen daraus ja sogar Brieffreundschaften mit den Kindern der SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Windhoek.