20. 11. 2013

Auf dem Weg zurück in die Selbständigkeit

Philippinen: Kinder können wieder lachen

SOS-Kinderdorf leistet wichtige Traumaarbeit, damit die Kinder wieder lachen können

SOS-Kinderdorf unterstützt Familien auf den Philippinen

Ende 2013 erschütterte der Taifun Haiyan die Philippinen. Über 1 Million Häuser wurden von dem Wirbelsturm beschädigt, 600.000 komplett zerstört. Über 3,4 Millionen Menschen hatten plötzlich kein Zuhause mehr. Sie haben bei dem Unwetter nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch Familienmitglieder verloren. Auch das SOS-Kinderdorf Tacloban wurden durch den Taifun zerstört, die Kinder mussten evakuiert werden.

SOS: Nothilfe auf den Philippinen Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter helfen Familien, vermisste Angehörige zu finden

Bereits kurz nach der Katastrophe begannen die SOS-Mitarbeiter auf den Philippinen erste Nothilfemaßnahmen: Freiwillige Helfer starteten jeden Tag vom SOS-Kinderdorf Tacloban aus, um Betroffene mit Nahrungsmittel zu unterstützen, sauberes Wasser sowie Decken und Medikamente zu verteilen. Neben dem Transport und der Verteilung der wichtigsten Hilfsgüter kümmerten sich die SOS-Kinderdorfmitarbeiter verstärkt um die traumatisierten Kinder, die durch den Taifun von ihren Familien und Angehörigen getrennt wurden.

Sechs Monate nachdem Taifun Haiyan eine Spur der Zerstörung auf der Insel Leyte hinterlassen hat, erholt sich die Provinz langsam von der verheerenden Katastrophe. SOS-Kinderdorf unterstützt die betroffene Bevölkerung durch zahlreiche Programme und Initiativen.

Einen Großteil dieser wichtigen Wiederaufbauhilfe haben Sie durch Ihre Nothilfe- Spende möglich gemacht - dafür ein herzliches Dankeschön!

  • Wiederaufbau der SOS-Einrichtungen

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    Nur Ihre Hilfe macht die Arbeit von SOS-Kinderdorf möglich! Mit einer Nothilfe-Spende sorgen Sie dafür, dass wir in Krisenregionen schnell vor Ort sein und die Kinder und Familien unterstützen können.

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    Philippinen: Nach der Katastrophe Bild vergrößern

    Philippinen: Der Taifun hat ganze Landstriche zerstört Millionen, Menschen sind obdachlos.

    Die Reparatur- und Aufbauarbeiten am SOS-Kinderdorf Tacloban kommen weiterhin gut voran, wenngleich es teilweise zu Verzögerungen dadurch kommt, dass alle Baumaterialien aus Cebu antransportiert werden müssen. Fünf Familienhäuser und das Verwaltungsgebäude wurden durch Taifun Haiyan fast komplett zerstört. Die Planungen zur Renovierung der SOS-Hermann-Gmeiner-Schule sind in vollem Gang. Insgesamt müssen fünf Klassenzimmer renoviert und vier Klassenräume komplett wiederaufgebaut werden
  • Nothilfe-Kindertagesstätten
    Momentan sind noch drei Nothilfe-Kindertagesstätten in Bisleg, Magay und Palanog-12 in Betrieb. Dort werden weiterhin an die 300 Kinder betreut. Diese sogenannten kinderfreundlichen Orte wurden von SOS-Kinderdorf direkt nach der Katastrophe errichtet, um Kinder zum Spielen, Singen und Malen anzuregen und sie behutsam und mit therapeutischer Hilfe dabei zu unterstützen, ihr Trauma zu überwinden.
  • Wiederaufbau der Community
    SOS-Kinderdorf unterstützt die Familien beim Wiederaufbau. Derzeit ist geplant, 550 neue Häuser für Familien unserer Zielgruppe zu errichten. Die Bauplanung ist bereits in vollem Gang. Momentan werden Fragen zum Grunderwerb geklärt
  • Ein sicheres Zuhause für Kinder
    SOS-Kinderdorf handelt nach dem Prinzip, dass es das Beste für ein Kind ist, in seiner gewohnten Umgebung bei seiner eigenen Familie aufzuwachsen – falls keine Gründe dagegen sprechen. Viele Kinder, die bei der Katastrophe ihre Eltern verloren haben, haben glücklicherweise noch andere Überlebende bzw. Familienmitglieder. Beispielsweise sind häufig die Großeltern oder Geschwister der Eltern bereit, sich langfristig der Kinder anzunehmen – was keine Seltenheit in der philippinischen Gesellschaft ist. Momentan werden etwa 94 Familien der Angehörigen unterstützt, damit diese für sich und ihre Kinder sorgen können und die Betreuung nicht an wirtschaftlichen Gründen scheitert.
  • Einkommen schaffende Maßnahmen („Livelihood Programm“):
    Derzeit werden 313 Familien gezielt dabei unterstützt, wieder eigenständig für sich zu sorgen. So wurden 18 Fischerboote an 36 Fischer-Familien verteilt, und 78 Kleinbauernfamilien haben Nutztiere erhalten. 122 Familien können wieder ein Kleingewerbe („Sari Sari“) betreiben. 56 Familien können mit neuen Fahrradrikschas wieder zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen, und 21 Familien erhielten Klempner- und Elektriker-Werkzeuge
  • Home in a Box
    Um den Menschen den Neuanfang zu erleichtern, wurden bisher 252 Familien mit Haushalts-Hilfspaketen unterstützt.Insgesamt sollen zunächst 450 solcher Hilfspakete verteilt werden. Diese enthalten Teller, Gläser, Kochgeschirr, Besteck, Moskitonetze, Decken, Eimer und auch Hygieneartikel wie Seife, Zahnpasta und dergleichen. Die Kosten pro Set betragen ca. 190 Euro.
  • Unterstützung mit Schulmaterial
    SOS-Kinderdorf hat 935 Schultaschen an Kinder verteilt, die die Nothilfe-Kindertagesstätten besucht haben und nun wieder zur Schule gehen können.


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