03. 07. 2012

"Kinder sind die Zukunft dieser Länder"

SOS-Spender Wolfram Muth mit Guide und Fahrer

Bei seiner geführten Tour besuchte SOS-Spender Wolfram Muth (zweiter von links) das SOS-Kinderdorf Dassa.

Seit über 25 Jahren spendet Wolfram Muth regelmäßig für SOS-Kinderdorf. So war es für den pensionierten Maschinenbauingenieur ein Anliegen, bei einer Rundreise durch den westafrikanischen Staat Benin, dem SOS-Kinderdorf in Dassa einen Besuch abzustatten.

Der stellvertretende Leiter des SOS-Kinderdorf Dassa beim Dorfrundgang Bild vergrößern

Der stellvertretende Leiter des SOS-Kinderdorf Dassa ließ es sich nicht nehmen, Wolfram Muth und seinen Begleitern das ganze Dorf zu zeigen.

Wolfram Muth erzählt: „Unser Fahrer kennt das SOS-Kinderdorf und deshalb machten wir spontan einen Abstecher dorthin. Obwohl wir völlig unangemeldet waren, nahm sich der stellvertretende Dorfleiter sofort Zeit für uns, führte uns im Dorf herum und erklärte uns die Einrichtungen.“ Das Dorf hat 12 Familienhäuser in denen je 10 Kinder mit ihrer Kinderdorfmutter leben. Neben Kindergarten und Schule befindet sich auf dem Kinderdorfgelände auch eine SOS-Sozialstation, eine wichtige Anlaufstelle für Familien aus den Nachbarregionen. Sie finden hier eine effiziente medizinische Betreuung und können an verschiedenen Präventionsmaßnahmen teilnehmen.

Zwei Familienhäuser im SOS-Kinderdorf Dassa in Benin Bild vergrößern

Palmen wachsen vor den Häusern des SOS-Kinderdorf Dassa.

Das 2006 eingeweihte SOS-Kinderdorf machte auf Wolfram Muth „einen sehr schönen, gepflegten und gut organisierten Eindruck.“ Während seines vierwöchigen Aufenthalts in Benin, erlebte der Münchener die Schönheit des Landes, aber auch seine unvorstellbare Armut. Über 90 Prozent der Bevölkerung sind von der Landwirtschaft abhängig, da Benin keine nennenswerte Bodenschätze oder Industrie besitzt. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Analphabeten und viele Kinder müssen ohne ihre Eltern aufwachsen, da die HIV-Rate sehr hoch ist. Eindrücke, die Wolfram Muth mit nach Hause nahm.

Öffentlicher Dorfbrunnen in Dassa Bild vergrößern

Nach traditioneller Art holen die Frauen das Wasser an einem öffentlichen Dorfbrunnen in Dassa. In armen Randvierteln der Stadt haben viele Leute keinen Hauswasseranschluss.

„Ich habe so eine schöne, teure Reise gemacht, da kann ich auch etwas für die Kinder in Benin tun“, überlegte der zweifache Vater und spendete außerhalb seiner jährlichen Zuwendungen für den Verein, 300 Euro für die SOS-Kinderdörfer in Benin. „SOS-Kinderdorf sorgt dafür, dass dort Kinder, denen es nicht so gut geht, ein Zuhause finden und ihnen eine Ausbildung ermöglicht wird. Das ist für diese Länder sehr wichtig, denn Kinder sind ihre Zukunft!“

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SOS-Kinderdorfmutter mit Kind

Mit einer Patenschaft für SOS-Kinderdorf in Benin helfen Sie den Kindern und Familien langfristig.

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