03. 12. 2014

SOS-Kinderdorf erstmals in Frankfurt

Im Sos-Kinderdorf: Neue Freunde, neue Geschwister

Neues Kinder- und Familienzentrum in Frankfurt-Sossenheim feiert Auftakt

Rund 150 Nachbarn, Freunde und Förderer feierten gemeinsam mit SOS-Kinderdorf den Auftakt der ersten Einrichtung in der Mainmetropole. Während der offiziellen Eröffnung des SOS-Kinderdorf Kinder- und Familienzentrums konnten die Anwesenden auch einen Blick in die neue Begegnungsstätte werfen. „Ziel ist, durch Prävention und Hilfe zur Selbsthilfe Kindern und deren Familien gute Voraussetzungen für eine lebenswerte und gelingende Zukunft zu bieten“, beschrieb Einrichtungsleiterin Stephanie Pergande das Konzept. Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender SOS-Kinderdorf, ergänzte: „Wir helfen Familien dabei, ihren Kindern bessere Startbedingungen zu verschaffen. Wir wollen also Familien stützen, um Kinder zu schützen.“

Lebendiger Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft

Im Januar wird die Krippe eröffnet! Bild vergrößern

Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern: Im Januar wird die Krippe eröffnet!

Herzstück des Familienzentrums, für das die Sossenheimer Alte Schule geschickt saniert wurde, bildet ein offenes Café. Es ist lebendiger Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Als generationenübergreifende und interkulturelle An-laufstelle bietet es Familienstärkungsprogramme, Eltern-Kind-Kurse, Beratungs-angebote und vieles mehr. „Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner MUKIVA e.V. entwickeln wir die konkreten Angebote, die im Januar starten. Auch die Beteiligung der Familien ist erwünscht“, erklärte Stephanie Pergande. Zum Mittag-essen im Familiencafé können alle Sossenheimer ab sofort vorbeischauen. „Unser Koch bereitet ein gesundes, vollwertiges und leckeres Essen zu“, ist Stephanie Pergande überzeugt. Über 40 Plätze bieten den Nachbarn im Café viel Platz, um sich in entspannter und offener Atmosphäre auszutauschen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen

Leiterin des SOS-Kinder-und Familienzentrums Frankfurt: Stephanie Pergande Bild vergrößern

Leiterin des SOS-Kinder-und Familienzentrums Frankfurt: Stephanie Pergande

„Mit dieser Einrichtung haben die Menschen in Frankfurt-Sossenheim eine Anlaufstelle, die ihnen bei den Aufgaben und Herausforderungen des Alltags unter die Arme greift“, freute sich SPD-Stadträtin Elke Sautner. „SOS-Kinderdorf ergänzt das Angebot, das es hier in der Nachbarschaft gibt, auf ideale Weise.“ Auch die Kindertagesstätte öffnet bald ihre Pforten: Ab Januar 2015 gibt es eine U3- sowie eine Ü3-Gruppe für insgesamt 30 Kinder. Die Wartelisten für zwei weitere Gruppen, die nochmals 30 Kinder aufnehmen werden, bestehen bereits. Das pädagogische Konzept richtet SOS-Kinderdorf nach den Bedürfnissen der Kinder aus. Ein Blick in die zukünftige Kindertagesstätte im Neubau zeigt, dass sich die Kleinen wohlfühlen werden: Umweltfreundlicher Linoleumbelag sorgt in den Gruppenräumen für Rutschfestigkeit beim Toben, holzvertäfelte Wände strahlen wohlige Behaglichkeit aus. Verlängerte Öffnungszeiten von 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr erleichtern vor allem berufstätigen Eltern die Verbindung von Arbeit und Familie.

Wichtiger Beitrag für gelungenes Leben

Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender SOS-Kinderdorf Bild vergrößern

Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender SOS-Kinderdorf, betonte in seiner Rede: „Wir wollen Familien stützen, um Kinder zu schützen.”

Die Eröffnungsfeier wurde von einer kreativen Kunstaktion begleitet: Einige Teilnehmer der Unternehmensaktion „Maine Familie“ nutzten die Gelegenheit, ihre Kunstfiguren vor Ort farbenfroh zu gestalten. Eine weitere Figur haben die Gäste während der Feierlichkeiten mit guten Wünschen für das neue SOS-Kinder- und Familienzentrum versehen. Eine von Andreas Torner, Vorsitzender der regionalen Geschäftsleitung Mitte Deutsche Bank, überreichte Spende in Höhe von 100.000 Euro wird sicher dabei helfen, einige dieser Wünsche zu realisieren. Während der Veranstaltung stärkten sich die Gäste am großzügigen Büfett, das vom Marriott Hotel Frankfurt zur Verfügung gestellt wurde. „Wir sind mit offenen Armen in Frank-furt empfangen worden und freuen uns nun auf die künftige Zusammenarbeit, um mit dem Kinder- und Familienzentrum einen wichtigen Beitrag für ein gelungenes Leben zu leisten“, fasste Stephanie Pergande ihr Anliegen zusammen.