05. 06. 2012

Schüler radeln für SOS-Kinderdorf

Die Teilnehmer der Friedenstour für SOS-Kinderdorf

Die Friedenstour 2012 führt von Münster aus zur Olympiade nach London


Die Münsteraner Realschule im Kreuzviertel hat sich für den Sommer viel vorgenommen: 25 Schülerinnen und Schüler wollen in einer 12-tägigen Tour von Münster aus zu den Olympischen Spielen 2012 nach London radeln. Und dabei den olympischen Friedensgedanken in die Welt tragen.

Tobias Hoppmann beim Handball Bild vergrößern

Tobias Hoppmann ist auch begeisterter Handballer.

Tobias Hoppmann, Lehrer für Sport, Religion und Deutsch hat schon vor zwei Jahren eine Arbeitsgruppe gegründet, um diese „Friedenstour“ vorzubereiten: „Ich war bei den Olympischen Spielen in Athen 2004, damals mit einer Gruppe von der Uni Münster. Dieses Erlebnis habe ich im Nachhinein als sehr persönlichkeitsfördernd wahrgenommen. Wenn die jungen Menschen später zurückschauen und sehen, was sie haben leisten können, stärkt sie das in vielerlei Hinsicht für ihre eigene Zukunft.“

Der Friedensgedanke als Motivation

Seit dem Westfälischen Frieden, geschlossen im Jahr 1648, hat Münster eine lange Tradition als Friedensstadt. Gleichzeitig gilt die Universitätsstadt als vorbildliche Fahrradstadt. Vor diesem Hintergrund entwickelte Tobias Hoppmann die Idee, nach London, dem Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012, zu radeln. „Der Olympische Gedanke heißt Erziehung zum Frieden und letztlich zu einem weltoffenen Blick. Die Jugend der Welt kommt zusammen um sich im friedlichen Wettstreit zu messen. Danach gehen sie wieder gestärkt und mit Verständnis für den anderen und seine Kultur auseinander.“  

Spenden an die Kinder dieser Welt

Jede und jeder der 25 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler versucht selbstständig und mit Hilfe, Sponsoren für die Friedenstour zu finden. Mit dem Geld, das dabei zusammenkommt, sollen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in der ganzen Welt unterstützt werden. „Damit greifen wir wieder den Grundgedanken auf‚ von London aus etwas in die ganze Welt zurückzugeben“, erklärt Tobias Hoppmann.

Warum wir mitmachen:

 
Elena Koch Bild vergrößern
Elena Koch interessieren Sport und neue Herausforderungen: „Das Beste ist, dass ich Menschen, denen es nicht so gut geht, helfen kann und ihnen zu einem lebenswerten und freien Leben verhelfen kann!“
 
Lisa Johanning Bild vergrößern
Lisa Johanning ist eine der sieben Studenten, die neben den begleitenden Eltern und Lehrern die Aufsicht unterwegs mittragen: "Es ist eine tolle Erfahrung, mit einer Gruppe ein so großes Ziel gemeinsam zu erreichen.
 
Noel Franco Bild vergrößern
Noel Franco freut sich schon einige der Wettkämpfe in London live mitzuerleben: "Jeder von uns kann sich drei Wettkämpfe live ansehen."
 
Felix Haeusler Bild vergrößern
Felix Haeusler hängt sich in die Sponsorensuche rein: "Ich möchte durch meinen Sponsor armen Kindern helfen."

Unterstützen Sie dieses Projekt und werden Sie Sponsor für die engagierten Jugendlichen. 
Unter www.rik-radelt-rueber.de finden Sie noch mehr Informationen zur Friedenstour 2012 für SOS-Kinderdorf.

Wir wünschen der Gruppe gutes Gelingen!