28. 01. 2014

Philippinen: Das Lächeln kehrt nur langsam zurück

Philippinen: Kinder können wieder lachen

SOS-Kinderdorf leistet wichtige Traumaarbeit, damit die Kinder wieder lachen können

SOS-Kinderdorf errichtet elf kinderfreundliche Orte, in denen mehr als 2.000 Kinder spielerisch ihr Trauma verarbeiten können

Vor zwei Monaten erschütterte der Taifun Haiyan die Philippinen. Über 1 Million Häuser wurden von dem Wirbelsturm beschädigt, 600.000 komplett zerstört. Über 3,4 Millionen Menschen hatten plötzlich kein Zuhause mehr. Sie haben bei dem Unwetter nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch Familienmitglieder verloren. Auch das SOS-Kinderdorf Tacloban wurde durch den Taifun zerstört, die Kinder mussten evakuiert werden.

Während die Bilder der Katastrophe aus den meisten Medien verschwunden sind, helfen die SOS-Kinderdorfmitarbeiter weiterhin unermüdlich.

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SOS: Nothilfe auf den Philippinen Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter helfen Familien, vermisste Angehörige zu finden

Bereits kurz nach der Katastrophe begannen die SOS-Mitarbeiter auf den Philippinen erste Nothilfemaßnahmen: Freiwillige Helfer starteten jeden Tag vom SOS-Kinderdorf Tacloban aus, um Betroffene mit Nahrungsmittel zu unterstützen, sauberes Wasser sowie Decken und Medikamente zu verteilen. Neben dem Transport und der Verteilung der wichtigsten Hilfsgüter kümmerten sich die SOS-Kinderdorfmitarbeiter verstärkt um die traumatisierten Kinder, die durch den Taifun von ihren Familien und Angehörigen getrennt wurden.

SOS-Kinderdorf hilft immer noch!

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Jeden Morgen freuen sich die Kinder, wenn die SOS-Kinderdorf-Betreuung startet

In den vergangenen Wochen wurden an elf Orten improvisierte SOS-Kinderzentren errichtet, in denen die Kinder versorgt werden. In diesen kinderfreundlichen Orten malen, spielen, musizieren und singen die SOS-Mitarbeiter mit den Kindern und erzählen ihnen Geschichten, damit sie ihr Trauma verarbeiten können. Neben intensiver Traumaarbeit werden dort auch Themen wie Gesundheit und Hygiene behandelt. Dort erhalten die Kinder auch weiterhin  Lebensmittelpakete für ihre Familien und Wasser.

Einkommen schaffende Maßnahmen für Betroffene

Aufräumarbeiten Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter helfen bei den Aufräumarbeiten

Gemeinsam mit den Behörden werden die Wiederaufbaumaßnahmen an Häusern und Schulen vorangetrieben. Die Mitarbeiter sorgen für die Wiederbeschaffung von Schulmaterialien. SOS-Kinderdorf hat einen Aktionsplan erstellt, um den Betroffenen, die keine Einkommensquelle mehr haben, neue Perspektiven zu geben. Besonders schwer haben es derzeit viele Fischerfamilien, deren Boote und Netze völlig zerstört wurden.

So hilft SOS-Kinderdorf derzeit:

  • Täglicher Betrieb von elf kinderfreundlichen Orten, an denen wichtige Traumaarbeit geleistet wird
  • Start- und Aufbauhilfe, Zugang zu Bildung und Bereitstellen von Schulmaterial
  • Einkommen schaffende Maßnahmen für rund 100 betroffene Familien in Palanog, Bisleg und Magayi
  • Identifizieren und Unterstützen unbegleiteter Kinder und Jugendlicher und solcher, die ihre Eltern bzw. Verwandten verloren haben
  • Gespräche mit Behörden hinsichtlich der Reparatur von Schulen und der Errichtung von Wohnhäusern
  • Errichten temporärer Wohnunterkünfte oder Schulen
  • Reparatur der SOS-Familienhäuser im SOS-Kinderdorf Tacloban

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