11. 04. 2012

Indonesien: SOS-Kinderdörfer sind unversehrt

Ein Mädchen aus einem SOS-Kinderdorf in Indonesien

Ein extrem heftiges Seebeben der Stäke 8,7 hat die Küste Indonesiens erschüttert

Nach Angaben von Nachrichtenagenturen waren die Erschütterungen, die Ihren Ursprung etwa 430 Kilometer südwestlich von Banda Aceh hatten,  selbst in Singapur, Thailand und Indien spürbar. Die Behörden haben eine Tsunamiwarnung für den kompletten Indischen Ozean herausgegeben. Aktuellen Meldungen des SOS-Kinderdorf-Kontinentalbüros in Indien zufolge, gehe es allen SOS-Kinderdorffamilien in Indonesien gut.

SOS-NOTHILFE

Mädchen aus einem SOS-Kinderdorf in Serbien

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Gewappnet für den Ernstfall

SOS-Kinderdorf hat auch nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 alles Menschenmögliche getan, um rasch zu helfen. Die Nothilfeprogramme, die bis heute anhalten, erreichten rund 25.000 Menschen. Medikamente, Nothilfepakete, Kleidung, Schulmaterialien und Startgelder wurden viele Monate lang ausgegeben. Über 1.800 Kinder wurden in Tagesstätten und Traumazentren betreut.

Nachhaltige Hilfe – Häuser für mehr als 11.000 Menschen

Von Beginn an war für SOS-Kinderdorf klar, dass der raschen Soforthilfe langfristige Programme folgen müssen. Dafür wurden insgesamt 2.232 Familienhäuser in 15 Gemeinden errichtet und die Infrastruktur völlig zerstörter Fischerdörfer wieder aufgebaut. Dazu kamen 18 Mehrzweckzentren als Basis für soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Ausbildungszentren, Gesundheitsstationen und Zufluchtsorten bei Überschwemmungen.

Lob von der UN

Die UN bewertete beim Wiederaufbau der Familienhäuser rund 35 Organisationen. Beurteilt wurden: die Mitbestimmung der Betroffenen, die Bauqualität und das Vergabeprozedere. Die Projekte von SOS-Kinderdorf rangierten immer unter den besten, der Hausbau im indonesischen Suak Raya erhielt sogar die Höchstnote.

Sechs neue SOS-Kinderdörfer für mehr als 800 Kinder

Diese Kinder haben in einem der neuen SOS-Kinderdörfer ein liebevolles Zuhause gefunden / Foto: Dominic Sansoni Bild vergrößern

Diese Kinder haben in einem der neuen SOS-Kinderdörfer ein liebevolles Zuhause gefunden

Für Kinder, die ihre Eltern verloren haben und von ihren Angehörigen nicht aufgenommen werden konnten, wurden sechs neue SOS-Kinderdörfer in Indien, Indonesien und Thailand errichtet. Darüber hinaus stärken zahlreiche Familienförderprogramme und die den SOS-Kinderdörfern angeschlossenen Kindergärten, Schulen oder Sozialzentren die Kinder und Familien der Umgebung. Insgesamt wurden von 21 nationalen SOS-Kinderdorf-Vereinen 54,2 Millionen Dollar für die Tsunami-Projekte verwendet.