16. 05. 2014

Kinder in Gaza und Israel leiden unter Gewalt

SOS-Kinderdorf hilft in Israel und den Palästinensischen Gebieten.

Gewalt in Gaza und Israel dauert an

Kriegserfahrungen sind für alle Kinder gleichermaßen traumatisierend. Die Kinder in den SOS-Familien im Gazastreifen und jene in Israel leiden unter der anhaltenden Gewalt und Bedrohung.

Die Dauerbedrohung ist eine besonders schlimme psychische Belastung

Die Kinder im Gazastreifen sind durch den jahrelangen Krieg traumatisiert. SOS-Kinderdorf hilft! Bild vergrößern

Die Kinder in den SOS-Kinderdörfern auf beiden Seiten des Kriegsgebiets mögen über die Jahre mit dem latent oder offen herrschenden Ausnahmezustand leben gelernt haben, aber die Dauerbedrohung ist eine besonders schlimme psychische Belastung. In allen SOS-Familien – in Israel wie im Gaza-Streifen -  ist die Anspannung groß, weil ständig Sirenen zu hören sind, die vor neuerlichen Raketenangriffen von gegnerischer Seite warnen.
SOS-Kinderdorf in Israel hat in der Vergangenheit bereits zweimal Behörden und Militärs über die geografischen Koordinaten der SOS-Kinderdorf-Programme im Gazastreifen und Westjordanland informiert und versucht, sich so für die Unversehrtheit der betreuten Kinder einzusetzen. Ob diese Informationen bei den Verantwortlichen des aktuellen Konflikts Gehör finden, ist ungewiss.

SOS-Kinderdorf in Israel

SOS-Kinderdorf betreut verschiedene Einrichtungen in Israel und in den Palästinensischen Gebieten. Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf betreut verschiedene Einrichtungen in Israel und in den Palästinensischen Gebieten.

1977 wurde der israelische SOS-Kinderdorf Verein gegründet. Noch im selben Jahr wurde am südlichen Rand der Stadt Arad ein geeignetes Grundstück für das erste SOS-Kinderdorf gefunden. Die ersten Familien zogen im Jahr 1981 in das SOS-Kinderdorf Arad ein. 1988 folgte die Errichtung einer SOS-Jugendeinrichtung, um den Jugendlichen, die dem SOS-Kinderdorf schon entwachsen waren, die Möglichkeit zu bieten, sich auf ein Leben in Selbständigkeit vorzubereiten und bei ihrer Arbeitssuche unterstützt zu werden. Ein zweites SOS-Kinderdorf wurde in Migdal Haemek, in der Nähe von Nazareth im Norden Israels, erbaut. Zurzeit gibt es in Israel zwei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtung und fünf SOS-Sozialzentren.

SOS-Kinderdorf in den Palästinensischen Gebieten

Am 11. September 1999, wurde ein Regierungsabkommen zwischen der palästinensischen Regierung und SOS-Kinderdorf International unterschrieben. Zur Errichtung eines SOS-Kinderdorfes wurde SOS-Kinderdorf International in der Nähe von Rafah ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Im September 2001 wurden die Bauarbeiten am SOS-Kinderdorf Rafah in Tal el Sultan sowie an der angeschlossenen Schule und dem Kindergarten abgeschlossen. Seit 2002 betreibt SOS-Kinderdorf in Gaza eine kleine medizinische Station für die Nachbarschaft. Weitere Unterstützung wird seit September 2004 durch einen zweiten Kindergartens in Khan Younis und eines Sozialzentrums in Gaza City geleistet.  Zurzeit gibt es in den Palästinensischen Gebieten zwei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, drei SOS-Kindergärten, zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein mobiles neuropsychologisches Zentrum, sechs psychosoziale Nothilfestationen, drei Sozialzentren und ein kleines Medizinisches Zentrum.

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