06. 02. 2017Quelle: Wirtschaftskreis Mitte e.V.

Kreativ und engagiert für Berlin

Luftballons Danke

SOS-Kinderdorf Berlin gewinnt Förderpreis

Goldelse – so heißt der neue Förderpreis des Berliner Wirtschaftskreises Mitte. Der Verbund aus Unternehmen, Gewerbetreibenden, Selbständigen, Freiberuflern und kommunal tätigen Organisationen will damit herausragendes Engagement für den Bezirk ehren.

Matthias Friese, Verwaltungsleiter des SOS-KD Berlin, freut sich über die Auszeichnung fürs SOS-Kinderdorf Bild vergrößern

Matthias Friese, Verwaltungsleiter des SOS-Kinderdorfs Berlin, freut sich über die Auszeichnung

„Die Goldelse kennt jeder in der Stadt, und als Figur auf der Siegessäule am Großen Stern ist sie auch über Berlin hinaus bekannt, deshalb wurde sie zur Namensgeberin“, so begründet es der Vorsitzende des Wirtschaftskreises, Bezirksstadtrat Carsten Spallek die Namenswahl. „Wir wollen mit diesem Förderpreis jene Initiativen und Projekte ehren, die in die in außergewöhnlicher Weise etwas für die Wirtschaft von Berlin-Mitte leisten.“ Das können Existenzgründer sein, Unternehmen mit beschäftigungsfördernden Initiativen, kreative Macher oder Akteure, die Bildung, Ausbildung und Integration fördern. Bedingung außerdem: sie müssen im Bezirk Berlin angesiedelt bzw aktiv sein.

Eine Perspektive für Jugendliche

Der Preis "Goldelse" Bild vergrößern

Wir freuen uns über die Goldelse!

Den ersten Förderpreis, die „Goldelse 2016“, erhielt das "SOS-Kinderdorf Berlin". Er wurde jetzt beim Neujahrsempfang des Wirtschaftskreises im Aquarium des Berliner Zoos feierlich übergeben. Der Preis besteht aus einer Bleikristallfigur mit der der gelaserten Goldelse und einem Preisgeld von 3.000 Euro. Die Jury überzeugte besonders, dass der SOS-Kinderdorf e.V. Jugendliche qualifiziert und ausbildet, die aus unterschiedlichsten Gründen Unterstützung brauchen. Das können Lernschwierigkeiten sein, psychische Beeinträchtigungen oder soziale Problemlagen. Zu den beispielhaften Projekten gehören Ausbildungen in den Bereichen Gastronomie, Handwerk Medien und Büro, besondere Angebote für junge Mütter und Väter, berufliche Orientierung und zahlreiche Praktika und Partneraktionen mit Unternehmen aus dem Bezirk Mitte.
Beide Seiten profitieren davon: die Jugendlichen finden eine Perspektive, und die lokale Wirtschaft
kann auf qualifizierte Fachkräfte zurückgreifen. Zur Jury gehörten neben den Mitgliedern des Wirtschaftskreises Susanne Tattersall, Dr. Friedhelm Acksteiner, Burkhard Schäfer und Dirk Lamprecht auch Christian Wiesenhütter (Stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer), Susan E. Knoll (Direktorin Politische Kommunikation beim Tagesspiegel) und Martin Küper ( Redaktionsleiter beim rbb).