03. 05. 2013

Die Welt spielerisch entdecken

Hoch die Tassen: Ein Prosit auf den neuen Experimentier-Raum

Hoch die Tassen: Ein Prosit auf den neuen Experimentier-Raum

Ein eigenes Forschungslabor für Experimentierkünstler

Dass Kinder am besten durch Ausprobieren lernen, steht für Kathrin Hindenberg, die Leiterin der SOS-InKita im SOS-Kinderdorf Niederrhein, außer Frage.

Täglich sehen die Erzieherinnen, mit welchem Feuereifer die kleinen Forscher bei der Sache sind, wenn es ums Entdecken der Welt geht - und auch die Eltern sind begeistert. "Oft sprechen uns Eltern an und loben, was ihre Kinder alles schon können."

Ausgezeichnet!

Im vergangenen Jahr wurde die integrative Kindertagesstätte sogar als "Haus der kleinen Forscher" gekürt - ausgezeichnet von einer Stiftung, die sich bundesweit für die naturwissenschaftliche, mathematische und technische Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter einsetzt. 

Professionell wird das Absperrband durchtrennt Bild vergrößern

Professionell wird das Absperrband durchtrennt

Damit die wissbegierigen Jungen und Mädchen künftig noch mehr experimentieren können, wurde jetzt in den Räumlichkeiten ein eigenes Forscher-Zimmer eingerichtet. "In diesem Raum kann nach Herzenslust experimentiert und gestaunt werden. Durch ihre Beobachtungen, das selbständige Ausprobieren und Hinterfragen lernen die Kinder spielerisch, welche naturwissenschaftlichen Phänomene ihren Alltag bestimmen. Dazu stehen ihnen neben alltäglichen Materialien wie Pipetten, Luftballons, Krepppapier, Knete, Trichter, Fön usw. auch Mikroskope, Lupen und viele andere verschiedene Materialien zur Verfügung", erzählt  Kathrin Hindenberg.

Natürlich wurde der Forscherraum gebührend eingeweiht: Nachdem das weiß-rote Absperrband fachmännisch durchtrennt wurde, feierten die Kinder mit prickelndem Kindersekt. Aber nicht lange: denn natürlich wollte jeder die einzelnen Experimentierstationen ausprobieren!

Unterstützen Sie die SOS-Kita! 

Sie finden dieses Projekt unterstützenswert? Ihre Spende an das SOS-Kinderdorf Niederrhein fördert die kleinen Forscher aus der integrativen Kindertagesstätte.

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Über die integrative Kindertagesstätte

Alle Pflanzen eingegraben! Bild vergrößern

Alle Pflanzen eingegraben!

"Jeder verdient Respekt, jedes Kind ist gleich viel wert, ganz egal, ob es eine Behinderung hat oder nicht.", lautet das Motto der InKita in Kleve. Zwei der Kita-Gruppen im SOS-Kinderdorf Niederrhein nehmen je fünf Kinder mit einer Behinderung oder Entwicklungsverzögerung auf; auch zwei autistische Kinder besuchen die Tagesstätte.  Und davon profitiert die gesamte Gruppe: „Alle erleben sich im Miteinander einfach als Kinder, als Teil ihrer Gruppe. Und alle lernen hier voneinander“, beobachtet Kathrin Hindenberg.