12. 09. 2017

Die SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe

Die SOS-Kinderdorfmitarbeiter kümmern sich um die Mädchen und Jungen.

Die SOS-Kinderdorfmitarbeiter kümmern sich um die Mädchen und Jungen.

Hurrikan Irma verwüstet die Karibik

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern zog Hurrikan Irma über die Karibik sowie die Dominikanische Republik und richtete auf dem Weg verheerende Verwüstungen an. Umgestürzte Bäume, zerstörte Gebäude, massive Regenfälle sowie Überschwemmungen und Erdrutsche waren die Folge.
Glücklicherweise blieben die drei in der Region liegenden SOS-Kinderdörfer weitestgehend verschont und erlitten nur minimale Schäden. Im Nordosten des Landes kamen viele Menschen jedoch nicht so glimpflich davon. Unzählige Häuser der umliegenden Gemeinden wurden zerstört, geschätzte 1.600 Personen verloren ihr Zuhause.

Erst 2016 traf Hurrikan Matthew Haiti mit voller Wucht - die Aufräumarbeiten dauern bis heute an. Bild vergrößern

Erst 2016 traf Hurrikan Matthew Haiti mit voller Wucht - die Aufräumarbeiten dauern bis heute an.

Celigny Darius, Geschäftsführer der haitianischen SOS-Kinderdörfer, berichtete uns, dass es allen Kindern und Mitarbeitern gut gehe. „Die Menschen im Nordosten hat es dagegen schlimmer getroffen. Sie benötigen dringend Lebensmittel, auch die Bauern, deren Ernten komplett zerstört wurden. Wir müssen ihnen helfen ihre Häuser und Lebensgrundlage wieder aufzubauen.“

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres muss das Land mit den Folgen eines Hurrikans kämpfen. Erst im Oktober 2016 verwüstete Matthew weite Teile des Südens. Auch dieses Mal startet SOS-Kinderdorf Haiti ein Nothilfeprogramm für die betroffene Bevölkerung.

So hilft SOS-Kinderdorf auf Haiti

  • SOS-Kinderdorfmitarbeiter versorgen Betroffene mit Lebensmittel- und Nothilfekits
  • Trinkwasservorräte werden angelegt und verteilt
  • In Nothilfe-Kitas finden Kinder einen sicheren Rückzugsort, werden professionell und liebevoll betreut sowie bekommen eine warme Mahlzeit
  • Im Norden des Landes steht das SOS-Ausbildungszentrum Cap-Haïtien bereit, um obdachlose Familien temporär aufzunehmen

 

Hintergrundinformationen

Die SOS-Kinderdorf-Organisation ist seit den 1980-er Jahre auf der Karibikinsel Hispaniola aktiv. Mittlerweile gibt es je drei SOS-Kinderdörfer in Haiti und der Dominikanischen Republik. Die Erinnerungen an Hurrikan Matthew im Oktober 2016 sind noch frisch - bereits damals leistete SOS-Kinderdorf wertvolle Nothilfe.
In den USA entstand das erste SOS-Kinderdorf 1993, mittlerweile ist die Zahl auf vier Kinderdörfer angewachsen.

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Viele Menschen haben durch das Erdbeben in Ecuador alles verloren

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