18. 05. 2012

Horst Köhler besucht SOS-Kinderdorf in Benin

Horst Köhler redet mit Schülern der SOS-Hermann-Gmeiner Schule für Kunst

Die Kinder und ihre SOS-Kinderdorfmütter freuten sich auf den hohen Besuch aus Deutschland. Alt-Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler reiste mit Jörg Neumann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland an, um sich über das SOS-Kinderdorf Abomey-Calavi zu informieren.

Kunst und Kultur als Unterrichtsfächer 

Salimane Issifou, der Nationale Direktor von SOS-Kinderdorf Benin, begrüßte Horst Köhler und seine Delegation. Voller Stolz berichtete er über die SOS-Hermann-Gmeiner-Sekundarschule für künstlerische Berufe, deren Gesamtziel darin besteht, das künstlerische Talent der Schüler zu fördern und das kulturelle Erbe Afrikas zu bewahren. Neben den künstlerischen Fächer werden die Schüler auch in Französisch, Englisch, Mathematik und andern Lernfächern unterrichtet.

Horst Köhler in einem SOS-Familienhaus in Benin Bild vergrößern

Horst Köhler ließ sich von der SOS-Kinderdorfmutter ausführlich den Familienalltag schildern.

Außerdem betonte der Direktor von SOS-Kinderdorf Benin, wie wichtig es ist, dass die Kinder bereits in der Schule erfahren, wie Demokratie gelebt wird: „Wir setzen den Akzent auf die Beteiligung der Kinder. Demokratisch wählen Kinder die Klassenkonferenz und den exekutiven Rat der Schule, der aus Kindern besteht. Für jede wichtige Entscheidung, die die Kinder betrifft, wird der exekutive Rat der Schule befragt.“

Auf einem Rundgang durch die Schule unterhielt sich der Ökonom Horst Köhler mit einigen Schülern angeregt über ihre Arbeiten und durfte erleben wie in der Schule Tradition und Moderne kombiniert werden.

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Junge aus Benin

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