SOS-Kinderdorf unterstützt Flüchtlinge: Ankommen im neuen Land

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Sie sind minderjährig, haben in Ihrem Heimatland Furchtbares erlitten, kommen ohne Begleitung in einem fremden Land an und wissen nicht, wohin: Das SOS-Kinderdorf Bremen kümmert sich künftig mit einem neuen Wohnprojekt und minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern oder Verwandte nach Bremen gekommen sind - in der Hoffnung, dass sie hier ein besseres Leben erwartet.

Eine neue Jugendwohngemeinschaft entsteht

Im Juli 2015 eröffnet das SOS-Kinderdorf Bremen eine neue Jugendwohngemeinschaft für neun unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Zusätzlich zu den Einzelzimmern stehen den Bewohnern Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräume zur Verfügung. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit von SOS-Kinderdorf wird in der Entwicklung einer beruflichen Perspektive liegen. Die Integration in den Stadtteil soll unter anderem durch eine enge Anbindung an das SOS-Kinderdorf-Zentrum, das sich als Stadtteil- und Familienzentrum etabliert hat, erfolgen.

Unterstützung bei Behördengängen, Aufarbeiten traumatischer Erlebnisse

Konzentriert arbeiten die Unbegleiteten Minderjährigen im Deutschunterricht an der Schlossbergschule mit. Bild vergrößern

Konzentriert arbeiten die Minderjährigen Flüchtlinge im Deutschunterricht in Landsberg mit.

Zusätzlich begleiten die SOS-Mitarbeiter die Jugendlichen im Asylverfahren und bei wichtigen Behördengängen und stehen in regem Austausch mit den Schulen und Ausbildungsstätten vor Ort, um den Flüchtlingen die Möglichkeit auf Ausbildung und Beruf zu bieten. Dabei profitieren die Mitarbeiter auch von dem großen SOS-Kinderdorf-Netzwerk in ganz Deutschland. Im SOS-Kinderdorf Augsburg, im SOS-Kinderdorf Ammersee und im SOS-Kinderdorf Saarbrücken werden bereits seit vielen Jahren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erfolgreich begleitet und unterstützt.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Wenn Sie unsere neue Jugendwohngemeinschaft für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge unterstützen möchten, tragen Sie bitte ins Kommentarfeld des Spendenformulars "Flüchtlinge Bremen" ein.
Vielen Dank!