08. 11. 2012

Schweres Erdbeben in Guatemala: SOS-Kinderdorf bereitet Nothilfe vor

Mädchen aus Guatemala

Nothilfeprogramm ist bereits im Gange

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Mittwochmorgen um 10.30 Uhr Ortszeit die Pazifikküste Guatemalas erschüttert und schwere Schäden in dem mittelamerikanischen Land verursacht. Rund 20 Nachbeben versetzten die Bevölkerung seither immer wieder in Angst und Schrecken. SOS-Kinderdorf trifft bereits Nothilfe-Vorbereitungen für die Erdbebenopfer. Auch für Notunterkünfte und psychologische Hilfe soll gesorgt werden.

Präsident Pérez Molina rief inzwischen die höchste Stufe des Katastrophenalarms aus. Ein Team von SOS-Kinderdorf in Guatemala verschafft sich derzeit einen Überblick über die Situation der betroffenen Menschen in der Erdbebenregion.

So hilft SOS-Kinderdorf in Guatemala

SOS-Kinderdorf betreut verschiedene Einrichtungen in Guatemala. Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf betreut verschiedene Einrichtungen in Guatemala. 

SOS-Kinderdorf hilft seit 1976 Kindern und ihren Familien in Guatemala. Zur Zeit gibt es fünf SOS-Kinderdörfer, fünf SOS-Jugendeinrichtungen, ein SOS-Berufsbildungszentrum und zehn SOS-Sozialzentren. 2005 startete SOS-Kinderdorf Familienstärkungs-Programme. Ziel ist es, Kindern, die Gefahr laufen, von ihrer Herkunftsfamilie getrennt zu werden, den Verbleib in ihrer Familie zu sichern.
SOS-Kinderdorf arbeitet direkt mit den Familien und den jeweiligen Gemeinden zusammen und stärkt sie in ihren Kapazitäten, die Kinder bestmöglich zu betreuen und zu schützen. Organisiert wird diese Präventivarbeit gemeinsam mit lokalen Behörden und anderen Sozialpartnern.

Helfen Sie Menschen in Not!

Mädchen aus Guatemala

Erdbeben und andere Naturkatastrophen verursachen immer großes Leid und haben verheerende Auswirkungen auf die betroffenen Regionen.
Sie können die Arbeit unserer SOS-Nothilfeteams direkt unterstützen, indem Sie für unsere Nothilfeprogramme spenden – damit wir auch in Zukunft schnell und unbürokratisch helfen können.

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