16. 05. 2014

Ein neues Familienhaus: Alles im grünen Bereich

Die Grundstein-Kiste

Die Maus und der Elefant durften bei der Grundsteinlegung nicht fehlen!

Sendung mit der Maus-Moderator zu Gast im SOS-Kinderdorf

Anfang Mai, erwartete das Kinderdorf Sauerland anlässlich der Grundsteinlegung für die Erweiterung des künftigen Kinderdorffamilienhauses mit dem sich das Lüdenscheider Dorf auf unbekannte und spannende Wege begibt, hohen Besuch.

Maus-Moderator Christoph Biemann bei der Grundsteinlegung Bild vergrößern

Maus-Moderator Christoph Biemann bei der Grundsteinlegung

Christoph Biemann, den die meisten Kinder einfach nur als „Christoph“ kennen, ist Fernsehmoderator und neben Ralph Caspers und Armin Maiwald eines der Gesichter der „Sendung mit der Maus“. Er war extra aus Köln angereist, um in einer feierlichen und fröhlichen Runde den symbolischen Grundstein für das neue Familienhaus zu legen. Und auch wenn wegen des frostfreien Wetters der letzten Wochen die Arbeiten schon erfreulich weit fortgeschritten sind, erklärte Christoph in bewährter Maus-Manier, was es mit einem Grundstein auf sich hat und warum er so wichtig für den langen Bestand eines Gebäudes ist. Auch wenn ein Grundstein manchmal gar kein einzelner Stein ist - sondern wie in unserem Fall eine Holzkiste: gefüllt mit von Kindern gesammelten Steinen, einer Stiftungsurkunde und natürlich der Maus und dem Elefanten (in Form von Plüsch)

Ein Stein muss nicht immer ein Stein sein

Natürlich war Christoph extra für diesen Anlass in seinem Markenzeichen, dem grünen Pullover gekommen. Sicherlich mehr als ein Zufall, da Grün ja auch die dominierende Farbe der SOS Kinderdörfer ist. Grün waren daher auch die Luftballons, die zur Feier des Tages in den Himmel geschickt wurden. Dabei ist die Liebe zur Farbe Grün bestimmt nicht der einzige Grund gewesen, dass sich Christoph Biemann neben der Schirmherrschaft für den Bundesverband Herzkranke Kinder und der Patenschaft für das Kinderhospiz Bethel auch als Schirmherr für die SOS-Kinderdorf-Stiftung engagiert. Ebendiese Stiftung ermöglichte auch durch eine großzügige Ausschüttung von 100000 Euro den Umbau des Hauses erst . Hierfür bedankte sich die Dorfleiterin Frau Gabriele Polle im Namen aller Kinder und Mitarbeiter des Kinderdorfes.

Nach Abschluss der Arbeiten soll im erweiterten Haus 11 ein Kinderdorfvater oder eine Kinderdorfmutter mit eigener Familie bis zu sechs Kinder betreuen - ein innovatives und mutiges Projekt, das hoffentlich Schule machen wird. Dass bei all diesen Dingen stets die Kinder im Mittelpunkt stehen zeigte auch der tolle Gesangsbeitrag der Kinder der SOS-Kita Rappelkiste, die deutlich gemacht haben, wo man fleißige Handwerker sehen kann; nämlich bei uns im Dorf!