Weil jedes Kind eine gerechte Chance verdient

Eine kleine Geste kann Großes bewirken

Auch in Deutschland gibt es Armut. Kinder sollten nicht die Ersten sein, die darunter leiden.

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Kindern eine Chance geben - SOS-Kinderdorf engagiert sich

Ein Pausenbrot macht den Unterschied

Kinderarmut hat viele Gesichter. Manchmal muss man genau hinschauen, um sie zu sehen. Vor allem in einem Land wie Deutschland, in dem benachteiligte Kinder und Jugendliche ihre Lage vor anderen lieber verbergen. Auch Leo hat ein Geheimnis, und das hat mit dem Pausenbrot zu tun, das ihm seine Mutter jeden Morgen für die Schule mitgibt.



 

Für einen fairen Start ins Leben

In kaum einem anderen Industrieland werden die Zukunftsperspektiven junger Menschen so stark von der sozialen Herkunft bestimmt wie in Deutschland.

Ein Start ins Leben am Rande der Gesellschaft belastet nicht nur die Kindheit, er wirkt sich auch negativ auf den gesamten Lebensweg aus. Wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, leben fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Familien, die eine Grundsicherung nach Hartz IV erhalten. Bei Alleinerziehenden ist sogar jede dritte Familie betroffen. Armut bedeutet nicht nur einen Mangel an grundlegenden Dingen wie Essen und Kleidung, sondern oft auch ein Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe und gerechten Bildungschancen.

Darum setzt sich SOS-Kinderdorf für sie ein: „Wir kümmern uns um die Armut vor der eigenen Haustür“, erklärt Dr. Vincent Richardt, Leiter des Ressorts Pädagogik bei SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf engagiert sich an über 300 Standorten in Deutschland, damit Kinder und Jugendliche einen fairen Start ins Leben haben. Viele Projekte sind rein spendenfinanziert. Helfen Sie mit!

Für Projekte wie diese brauchen wir ihre Unterstützung

Wichtige Berufsperspektiven für Jugendliche, die sonst kaum Chancen hätten

Eine gute Berufsausbildung ist heute wichtiger denn je. Was aber tun, wenn es mit dem Schulabschluss nicht geklappt hat und das Abrutschen in die staatliche Unterstützung droht? Wenn die gefundene Lehrstelle nicht das Richtige war oder die Probleme zu Hause eine gute Prüfungsvorbereitung unmöglich machen? Viele Jugendliche haben Angst vor der Schule, Probleme in ihren Familien, ein geringes Durchhaltevermögen oder fehlende Deutschkenntnisse. Deswegen benötigen sie besondere Förderung.

SOS-Kinderdorf eröffnet jungen Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, neue Perspektiven und hilft ihnen beim Start in ein selbstbestimmtes Leben. In unseren vier Ausbildungszentren können die Jugendlichen aus 20 Berufen wählen, darunter Ausbildungen in den Bereichen Gastgewerbe, Handwerk, Medien oder Verwaltung.

Helfen auch Sie mit - jede Spende hilft!

Auf dem Weg in die Selbständigkeit: gesund kochen lernen

In den drei heilpädagogischen Wohngemeinschaften bei SOS-Kinderdorf in Weilheim werden Kinder ab elf Jahren rund um die Uhr betreut, die nach schweren Familienkrisen nicht mehr zu Hause leben können, betreut, gefördert und unterstützt.

Um diesen Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen Freude an der Zubereitung von Mahlzeiten und ein Bewusstsein für ausgewogene Ernährung zu vermitteln, finden regelmäßig Kochkurse statt. Denn Kochen ist eine notwendige Grundfertigkeit, wenn Jugendliche und junge Erwachsene sich selbstständig machen wollen. Hauswirtschaftliche Kenntnisse, etwa zur Bedeutung von Preisen und Angeboten, zur saisonalen Verfügbarkeit von Lebensmitteln, zur Hygiene in der Küche und zur Recherche von Rezepten, sind unabdingbar für ein selbstbestimmtes Leben.

All das vermittelt das SOS-Kinderdorf Weilheim in fünfteiligen Kochkursen für jeweils vier bis sechs Kinder und Jugendliche. Unter Anleitung eines Kochs kaufen sie gemeinsam ein, bereiten die Mahlzeit mit altersgerechten Utensilien in der einrichtungseigenen Küche vor und essen sie zusammen. Zum Abschluss der derzeit acht Kurse pro Jahr gibt es jeweils ein heißes Kochduell, bei dem die Nachwuchsmeister im Team gegeneinander antreten. Bei der Zubereitung eines Zwei-Gänge-Menüs in nur zwei Stunden zeigen sie Teamgeist und ihr erworbenes Wissen.

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Jung, schwanger und alleine: Ein Wohnprojekt für junge Mütter

Wenn junge Frauen, die selbst noch nicht erwachsen sind, Mutter werden, geschieht dies häufig in einer schwierigen Lebenssituation: Manchmal wenden sich der Partner oder die eigenen Eltern ab, häufig ist damit auch der Verlust der Ausbildungsstelle verbunden. Die gesamte Lebensplanung ändert sich - und dabei sind die Anforderungen, die an eine junge Mutter gestellt werden, schon hoch genug. Häufig fühlen sich die jungen Frauen alleine gelassen.

Für bis zu sechs Schwangere und junge Mütter ab 16 Jahren bietet das SOS-Kinderdorf Augsburg umfassende Unterstützung an: Sie können zusammen mit ihren Kindern in einem Zwei-Zimmer-Appartement im neuen SOS-Familienzentrum wohnen. Rund um die Uhr steht eine erfahrene SOS-Mitarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite. Dabei steht nicht nur die Pflege, Versorgung und Erziehung des Kindes im Mittelpunkt. Auch die Beziehungen zwischen der jungen Mutter und ihrer Familie, dem Vater oder Partner sowie des gesamten sozialen Netzes stehen im Fokus. Ziel ist es immer, den jungen Müttern bei ihrer Lebensplanung und auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben zu helfen.

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Für ein soziales Miteinander: Konflikte gewaltfrei lösen lernen

In Schulen fallen immer mehr Kinder und Jugendliche auf, die den Kopf nicht mehr frei haben für Unterricht und Lernen – vielmehr sind sie mit vielschichtigen Problemen in ihrem sozialen Umfeld beschäftigt. Misserfolge und Leistungsabfall in der Schule, Schulschwänzen, soziale Ausgrenzung und eine Verstärkung des unsozialen Verhaltens lassen meist nicht lange auf sich warten. Dies erschwert vor allem die Bildungs- und Ausbildungschancen und verschlechtert die Bedingungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Schritt für Schritt.

Das Schulprojekt SOS-KompASS vom SOS-Kinderdorf Oberpfalz wirkt diesem folgenreichen Prozess präventiv entgegen. Schüler mit Schwierigkeiten im sozialen Umgang lernen im Schulprojekt SOS-KompASS, wie sie Konflikte gewaltfrei lösen und mehr Rücksicht sowohl auf die eigenen Bedürfnisse als auch auf die der Anderen nehmen können. In freizeit- und erlebnispädagogischen Projektangeboten erleben die Schüler außerhalb des schulischen Lehrplans, dass sie sie – beispielsweise beim Bau einer Seilbrücke – nur durch Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Rücksichtnahme zum Ziel kommen.

So erlernen sie soziale Basiskompetenzen wie gegenseitige Rücksichtnahme, respektvollen und wertschätzenden Umgang, Zusammenarbeit im Team und gewaltfreie Konfliktlösung. Auch Kinder von berufstätigen Eltern oder von Alleinerziehenden erhalten so eine gesicherte und pädagogisch wertvolle Betreuung am Nachmittag. Die im Projekt SOS-KompASS erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen nehmen die Kinder und Jugendlichen mit in den Unterricht, in die spätere Berufsausbildung und mit auf ihren weiteren Lebensweg.

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Weil Hobbys wichtig sind: offene Angebote für Kinder und Eltern

Sogenannte offene Angebote für Kinder und deren Eltern beheben konkrete Missstände – von fehlender Kleidung über Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht bis hin zu ausreichender und gesunder Ernährung. So bieten verschiedene Familienzentren und Beratungsstellen von SOS-Kinderdorf für Schulkinder einen Mittagstisch an und für Eltern Kochkurse „für das kleine Budget“ – geboren aus der Erkenntnis, dass Kinder aus armen Familien sich schlechter ernähren.

SOS-Kinderdorf bietet vielfältige Angebote, um gezielt Eltern zu unterstützen, die ihren Kindern diese Chancen alleine nicht bietenh können, wie beispielsweise Familien mit Migrationshintergrund oder Alleinerziehende. Die Angebote orientieren sich am lokalen Bedarf und beinhalten Sport- oder Musikangebote, Schwimmkurse oder Fahrrad-Kurse.

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Das tut SOS-Kinderdorf in Deutschland

Dr. Vincent Richardt

"Wir kümmern uns um die Armut vor der eigenen Haustür!"

Wer ein SOS-Familienzentrum besucht, wird überrascht sein, wie viele unterschiedliche Angebote es dort für Kinder und ihre Eltern gibt. Dr. Vincent Richardt, Leiter des Ressorts Pädagogik bei SOS-Kinderdorf, erklärt die Grundidee des Konzepts und warum es gerade in Großstädten so wichtig ist. mehr...

Ein Mädchen und ein Junge im Mütterzentrum Salzgitter

Zuhause ist dort, wo Dir geholfen wird

Sophies Leben wäre viel ärmer, gäbe es „Opa Dieter“ nicht. Im SOS-Mütterzentrum Salzgitter finden Mütter und Kinder in schwierigen Lebenslagen Unterstützung. Dank der Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf - und Dank ehrenamtlicher Helfer wie Dieter. mehr...

Ein Junge sitzt mit gebrochenen Bein im Rollstuhl

Hilfe, damit eine Mutter zu ihrem kranken Kind fahren kann

Wenn ein Kind schwer verunglückt und die Welt stillsteht, braucht es Herz und eine helfende Hand. Das haben Timo und seine Mutter aus Wilhelmshaven erfahren. SOS-Kinderdorf ermöglichte es der Familie, dass Timo im Krankenhaus täglich besucht werden konnte. mehr...

Auszubildender im Restaurant ROSSI

Ramon hat es geschafft

Als Frühchen geboren, besuchte Ramon bis zur 9. Klasse eine Integrationsschule mit dem Förderstatus Lernen. Unterstützt von SOS-Kinderdorf hat er heute einen guten Ausbildungsabschluss in der Tasche mehr...

Mit selbst gebastelten Trommeln und Rasseln probt dieser Clan für den abendlichen Auftritt am Lagerfeuer.

Ferienspaß für Kinder, die noch nie verreist sind

Ferienzeit – tolle Zeit! Das gilt leider nicht für alle Kinder in Deutschland, denn für viele Kinder aus benachteiligten Familien ist Urlaub ein Fremdwort. SOS-Kinderdorf sorgt dafür, dass Kinder in der Urlaubszeit trotzdem betreut werden. mehr...