SOS-Nothilfe: Lebensnotwendige Hilfe für Menschen im Krieg

SOS-Mitarbeiter verteilt Winterjacken

Im Fokus: Hilfe für alleingelassene Kinder

Seit über sechs Jahren wütet der Bürgerkrieg in Syrien. Und wie so oft trifft der Krieg auch in Syrien die Schwächsten und Unschuldigen zuerst: Kinder und Jugendliche.

Zehntausende haben ihre Eltern verloren und sind der Gewalt schutzlos ausgeliefert. Laut UN-Berichten sind über 10 Millionen Syrer auf der Flucht vor Kämpfen, mehr als die Hälfte davon im eigenen Land. Aber auch die Flüchtlingsströme in die Nachbarländer Türkei, Jordanien und in den Libanon reißen nicht ab. Die Zahl der Menschen in Not steigt weiterhin, an jeder Straßenecke lauert Gefahr. Viele Menschen sind arbeitslos, die verarmten Familien verzweifelt, Kinder können nicht mehr zur Schule gehen. Die Notquartiere sind überfüllt. Zudem fehlt es am Nötigsten, die Grundversorgung von Familien wird immer schwieriger und die Preise für Lebensmittel sind ins Unermessliche gestiegen.

SOS-Nothilfe Syrien: Kinder bei der Essensausgabe Bild vergrößern

SOS-Nothilfe Syrien: Kinder bei der Essensausgabe

SOS-Kinderdorf: Seit Jahren in Syrien aktiv

SOS-Kinderdorf ist seit 1980 als nationale Organisation in Syrien tätig und betreibt in Aleppo und Quodsaya/Damaskus SOS-Kinderdörfer und Familienprogramme. Wegen schwerer Kämpfe musste das SOS-Kinderdorf in Aleppo allerdings 2012 evakuiert werden. Die Mädchen und Jungen wurden damals in das SOS-Kinderdorf Quodsaya gebracht, in dem sie bis heute leben.

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Viele Menschen haben durch das Erdbeben in Ecuador alles verloren

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Warme Mahlzeiten, Nothilfeversorgung und Trauma-Therapie

Auch jetzt  ist SOS-Kinderdorf vor Ort und hilft in Form von Nothilfeprogrammen, einer traumatisierten Generation Halt zu geben. Mit einer warmen Mahlzeit, einem Dach über dem Kopf, einem Bett , einem geschützten Ort für die Nacht. Und durch Menschen, die zuhören und da sind, wenn das Erlebte die Kinder nachts in ihren Träumen verfolgt und sie tagsüber verstummen lässt. Denn ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Hilfe für rund 300.000 Menschen

Syrische Mutter mit Kind Bild vergrößern

SOS-Kinderdorf hilft in Syrien.

Seit Beginn unserer SOS-Nothilfeprogramme haben wir rund 300.000 Menschen unterstützt. So werden in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen vertriebene Familien in Damaskus und Aleppo mit Lebensmitteln, Babynahrung, Hygieneartikeln, Matratzen, Medikamenten und Kleidung versorgt. Des Weiteren bieten wir psychologische und emotionale Betreuung für Kinder und deren Familien an, koordinieren medizinische Versorgungsmöglichkeiten für Kinder mit dringendem oder speziellem Behandlungsbedarf und betreuen täglich hunderte von Kindern in unseren Nothilfe-Kindertagesstätten.

In drei SOS-Übergangscamps in Damaskus, Aleppo und Tartous werden hunderte unbegleitete oder von ihren Eltern getrennte Kinder so lange aufgenommen, bis Verwandte oder Pflegefamilien gefunden werden. Falls dies nicht möglich ist, bleiben die Kinder in der Obhut der SOS-Kinderdörfer.