25. 11. 2014

Was ist denn eigentlich das Internet?

Zu Besuch bei Interroute

Die Schülerinnen Monique und Sabrina einer Kooperationsschule von SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit besuchten Interoute, um einen Einblick in den Alltag der ITK-Welt zu bekommen. Der Nachmittag in Kleinmachnow bot viele neue Einblicke sowohl für die Mädchen als auch für die Mitarbeiter von Interoute, die ausführlich über ihren Lebensweg und ihre Arbeit berichteten. Abschließend gab es eine gemeinsame Tour durch das Rechenzentrum.

Berufsorientierung - initiiert von SOS-Kinderdorf

Die Mädchen besichtigten staunend die Serverräume Bild vergrößern

Die Mädchen besichtigten staunend die Serverräume

Monique und Sabrina stehen inmitten von Serverschränken, aus denen bunte Kabel hervorkommen, die Klimaanlagen im Hintergrund brummen. Rico Neppach, Rechenzentrums-Ingenieur bei Interoute erklärt gerade, wie die Daten der Kunden über die Leitungen auf einen Server in Kleinmachnow gelangen – die Mädchen hören aufmerksam zu. Es ist nicht leicht, so viele Informationen zu absorbieren, wenn man von IT und Kommunikationstechnologie noch wenig weiß – aber die Schülerinnen sind neugierig, sie haben sich beim Berufsorientierungsprojekt von SOS-Kinderdorf für den Besuch bei Interoute gemeldet. „Super cool“ fand Monique den Besuch. „Die Mitarbeiter waren nett, haben sehr viel erzählt und haben auch mal untereinander Witze gemacht, ich hatte mir das immer ernster vorgestellt in so einer Firma“, sagt sie. Die 15-jährige hatte sich für Interoute entschieden, weil „ich ja auch jeden Tag das Handy und den PC nutze. Da wollte ich mal sehen, wie das mit dem Internet wirklich funktioniert.“

SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit kooperiert mit einer Reihe von Unternehmen, von denen sich 10 für den aktuellen Durchgang des Interviewprojekts gemeldet hatten. „Wir stellen die Firmen bei den Jugendlichen vor und die können dann frei wählen, was sie am meisten interessiert“, sagt Barbara Winter, Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit bei SOS-Kinderdorf und Initiatorin dieses Projekts. Für Interoute hatten sich sofort mehrere Mädchen gemeldet, die sich für IT und Telekommunikation interessieren. Die Organisation bemüht sich nicht nur um die Bildung ihrer Schüler, sondern will mit Projekten wie diesem auch deren berufliche Orientierung fördern. Hierzu wird eine enge Kooperation mit der Privatwirtschaft gesucht, wo bei Besuchen vor Ort die Mitarbeiter den Schülern und Schülerinnen Frage und Antwort über Berufsalltag, Unternehmen und Werdegang stehen.

Komplexität einfach erklären – das ist die Herausforderung

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Nicht nur was für Jungs: Auch Mädchen interessieren sich heute für Technik!

Bei Interoute waren es drei Mitarbeiter aus den Abteilungen Solution Consulting, der Kundenbetreuung und dem Rechenzentrum selbst, die sich bereit erklärt hatten, den Mädchen aus ihrem Berufsalltag zu berichten. „Es war spannend zu sehen, was für Fragen die Schülerinnen hatten und gar nicht so leicht, unsere Arbeit hier in einfachen Worten zu erklären“, sagt Stephan Bienek, selbst 31 Jahre alt und seit 11 Jahren in der Branche. Die Diskussion mit den Schülerinnen führte von grundsätzlichen Fragen was das Internet eigentlich genau sei bis hin zur Funktion der Löschanlagen im Rechenzentrum, die Rico Neppach den Gästen ausführlich zeigte und erläuterte.