06. 02. 2014

Eine verrückte Idee zugunsten SOS-Kinderdorf

SOS-Kinderdorf mit Jungen in Indien

Im SOS-Kinderdorf Cochin

Mit der Rickscha durch Indien

Was viele anfangs für unmöglich gehalten haben,  haben Mirko und Björn in die Tat umgesetzt: Sie sind einmal quer durch den indischen Subkontinent gefahren - mit einer Rickscha (umgangssprachlich auch Tuktuk genannt), einer Mischung aus Rasenmäher und Moped. Aus Spaß, Abenteuer und für einen guten Zweck. Denn während Ihrer Reise warben sie für Spenden für SOS-Kinderdorf.

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Björn und Mirko mit ihrer Rickscha

Eine SOS-Kinderdorf-Patenschaft

Die Rallye ist eine Charity-Veranstaltung, bei der jedes teilnehmende Team Spenden für gemeinnützige Organisationen sammelt. Eine der Hilfsorganisationen ist vom Veranstalter „The Adventurist „vorgegeben, die andere frei wählbar. „Wir haben uns für SOS-Kinderdorf entschieden, weil wir hier vom Sinn und Zweck  absolut überzeugt sind. Meine Eltern haben zudem eine  Patenschaft für ein Mädchen in einem SOS-Kinderdorf in Nepal übernommen, das wir im Anschluss an die Rallye besucht haben.“, erzählt Björn.

Rickscha 3 Bild vergrößern

Einmal quer durch Indien - ein spannendes Erlebnis

Ziel erreicht: 580 Euro für SOS-Kinderdorf

Die beiden jungen Deutschen nahmen an einem Rickscha-Run teil und überquerten mit ihrer 7-PS-Rickscha  als eines von 78 internationalen Teams wirklich die Ziellinie im südindischen Kochi. Ihre verrückte Reise führte durch sieben indische Bundesstaaten, viele Städte, unzählige Dörfer, durch Wälder, Gebirge, Wüsten, Feldwege und Autobahnen – immer dokumentiert auf ihrer Internetseite.  "Von den Erinnerungen und Erlebnissen unterwegs werden wir sicherlich eine Weile zehren.  Wir hatten ebenso schöne wie strapaziöse 14 Tage , haben ca  3.000 Kilometer zurückgelegt, ungefähr 250 Chicken Tikka Masalas mit Naanbrot verspeist, unzählige waghalsige Überholmanöver miterlebt. Aufgrund des  permanenten Hupens hatten wir  permanent Ohrenschmerzen  und  der tägliche Kampf mit den Temperaturschwankungen zwischen 5 Grad in der Wüste und 33 Grad am Zielort war anstrengend", erzählen Björn und Mirko. „Besonders lustig aber waren die verwunderten Blicke der Inder, die niemals freiwillig eine längere Strecke als fünf Kilometer in einer Rickscha zurücklegen würden“.