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Freunde fürs Leben
Jedes Jahr besucht Helmuth T. seinen Patensohn auf Bali
Eine wunderschöne Landschaft, faszinierende alte Kultur – seit seinem ersten Besuch auf Bali ist Helmuth T. ein Fan der indonesischen Insel. Doch Bali ist nicht nur das „Land des Lächelns, sondern auch des Leidens: Unweit der Tourismuszentren herrscht große Armut. Terroristische Anschläge und Erdbeben haben die Insel schwer getroffen. Als Helmuth T. bei einem seiner Urlaube am Straßenrand das Hinweisschild zu einem SOS-Kinderdorf sieht, steht für ihn fest: „Ich möchte helfen“.
Die schönsten Momente: Wenn die Kinder lachen
Neun Jahre ist es her, seit Helmuth T. mit dem damaligen Dorfleiter Alfons Hardjatmo einen Besichtigungstermin vereinbarte. „Nach diesem ersten Besuch stand es außer Frage, eine Patenschaft zu übernehmen. Koman Alex Suryawan war damals fünf Jahre alt. Ein Jahr später habe ich ihn zum ersten Mal besucht." Jedes Jahr reist Helmuth T. ins SOS-Kinderdorf nach Bali. Um den Tagesablauf der Kinder nicht zu stören, meldet er sich zuvor telefonisch an. „Mich begeistert jedes Jahr die Herzlichkeit, mit der die Kinder in dem sehr gepflegten Kinderdorf aufwachsen. Das Lachen und die Freude der Kinder zu sehen, sind für mich die schönsten Momente meines Urlaubs,“ erzählt der Pate.
Koman Alex fühl sich sehr wohl
Das SOS-Kinderdorf in Bali besteht aus zwölf Familienhäusern, einem SOS-Kindergarten sowie einem SOS-Sozialzentrum. Hier werden Kinder und Familien beraten, die Hilfe brauchen oder in Not geraten sind. Die Kinder im Kinderdorf werden unter Berücksichtigung der eigenständigen Kultur und Traditionen erzogen. Ein großer Obstgarten versorgt die Einrichtung mit frischem Obst, und in zwei Teichen werden Fische gezüchtet. „Die Kinder wachsen liebevoll und geborgen auf, die SOS-Kinderdorfmutter kümmert sich herzlich um sie“, erzählt Helmuth T.. Besonders freut er sich aber zu sehen, wie wohl sich Koman Alex fühlt, dessen leibliche Mutter bei der Geburt gestorben ist. „Koman Alex ist ein aufgeweckter Junge. Seine Lieblingsfächer sind Lesen und Sport.“
Stolz auf die neue Armbanduhr
Wenn Helmuth T. SOS-Kinderdorf ist, nimmt er sich Zeit für sein Patenkind, schaut mit ihm die Schulhefte an und bestaunt die selbst gemalten Bilder des Jungen. „Als ich ihm eine eigene Armbanduhr geschenkt habe, hat er den Arm ganz stolz den ganzen Tag von sich weggestreckt, so dass er die Uhr immer sehen konnte“, erinnert sich Helmuth T. an einen besonders schönen Moment. Und auch dieses Jahr hat der Pate seinen Bali-Aufenthalt bereits geplant: „Nach jedem Besuch im SOS-Kinderdorf werde ich immer wieder bestärkt, dass es richtig ist, den Kindern dort zu helfen.“