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Gutes Karma!

Fritz S. besucht sein SOS-Patenkind in Nepal

Zwei Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf Pokhara Fritz S. ist ein großer Wander- und Kletterfan. Bei einer Trekking-Tour durch das Solu-Khumbu-Gebiet in Nepal lernte der Programmierer sowohl die Schönheit des Landes als auch die Armut der Bevölkerung kennen und entschloss sich, die Patenschaft für einen kleinen Jungen im SOS-Kinderdorf Pokhara zu übernehmen. Um mehr über das SOS-Kinderdorf Pokhara und seinen Patensohn Karma zu erfahren, reiste der 65-Jährige ein zweites Mal in das südasiatische Königreich.

Nepal gehört immer noch zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt. Jeder zweite Erwachsene ist Analphabet und die Armut treibt viele Bewohner Nepals in die Städte. Das Leben in den Ballungszentren wird von Arbeitslosigkeit und Armut bestimmt und viele Eltern sehen sich nicht mehr in der Lage, für ihre Kinder zu sorgen. SOS-Kinderdorf ist in Nepal seit den siebziger Jahren aktiv – mittlerweile gibt es dort acht SOS-Kinderdörfer, in denen über 1.000 Kinder und Jugendliche betreut werden.

Die Hilfsangebote reichen weit über die Dorfmauern hinaus

Fritz S. zu Besuch bei seinem Patenkind Eines davon ist das SOS-Kinderdorf Pokhara, in dem Fritz S. Patenkind lebt. Das SOS-Kinderdorf wurde 1975 als Flüchtlingsheim gegründet, 1978 wurde es zu einem SOS-Kinderdorf erweitert. „Das SOS Kinderdorf in Pokhara ist eine Bilderbuchanlage. Ein Park mit Wiesen, Bäumen, Büschen und kleinen gepflegten Häusern, in denen die Kinder mit ihren SOS-Kinderdorfmüttern leben“, schwärmt Fritz S. von seinem Besuch. Die SOS-Einrichtung besteht aus 12 Familienhäusern, dem Haus des Dorfleiters und den notwendigen Nebengebäuden. Auch heute noch widmen sich die Mitarbeiter in Pokhara der Betreuung tibetischer Flüchtlings- und Waisenkinder sowie verschiedenen sozialen Projekten, die den tibetischen Flüchtlingen in einer Siedlung nahe dem Dorf zugute kommen.

"Hier wird das Geld gut angelegt"

„Die Kinder sind offen und freundlich, sauber und laufen in ordentlichen Kleidern herum. Man merkt einfach, dass sie sich dort wohl fühlen.“, berichtet der Pate von seinem Besuch. „Ich war so positiv überrascht, als ich dort sehen und erleben konnte, wie ich mit meiner Spende etwas Positives bewirken kann. Ich kann nur sagen: Hier wird das Geld wirklich gut angelegt!“ Damit die Kinder und Jugendlichen später einmal auf eigenen Beinen stehen und sich und ihre Familien eigenständig versorgen können, ist dem SOS-Kinderdorf auch eine SOS-Hermann-Gmeiner Schule mit Kindergarten, Grund- und Sekundarschule angegliedert. Diese steht auch Kindern aus dem Flüchtlingscamp und anderen Kindern aus der Umgebung offen. In der Nähe der Einrichtung befindet sich zudem ein SOS-Berufsbildungszentrum mit verschiedenen Werkstätten.