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Zwei Patenkinder für Familie Franken
Die sandfarbenen Dünen der Namib-Wüste an der Westküste, dunkelgrüne Teakholz-Wälder und Wasserstraßen im Nordosten – Namibia zählt sei vielen Jahren zu den liebsten Reisezielen von Rudi und Lilo Franken. Vor zwei Jahren übernahm das Ehepaar eine Patenschaft für ein Kind im SOS-Kinderdorf Tsumeb – und ließ es sich natürlich nicht nehmen, auf den Reisen persönlich in dem SOS-Kinderdorf vorbei zu schauen!
Hilfe für Bianca
"Als Afrika-Kenner wissen wir, dass dort vieles komplizierter und weniger gut organisiert ist als bei uns in Europa. Ihr schafft es jedoch, dass vom Pförtner bis zur Leiterin alle hoch motiviert, freundlich und kompetent sind. Wenn wir alljährlich den Bericht über unser Patenkind aus Namibia erhalten, wissen wir nun, dass Wort für Wort den Tatsachen entspricht, da wir das Kind und das Umfeld durch unsere vielen Besuche bestens kennen", berichten Lilo und Rudi Franken. Bei ihrem letzten Besuch kamen sie mit SOS-Kinderdorfmutter Thusnelda ins Gespräch und erfuhren viel über den Alltag und das Zusammenwirken im SOS-Kinderdorf. Und sie lernten die kleine Bianca kennen. Spontan entschlossen sich die Frankens, auch für Bianca eine Patenschaft zu übernehmen und dem Mädchen somit eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen.
Hilfe für Aids-Waisen
Die SOS-Kinderdorfarbeit in Namibia wurde im Jahre 1983 aufgenommen. Das erste SOS-Kinderdorf wurde 1985 in Khomasdal, einem Vorort von Windhoek, eröffnet. Im Laufe der Jahre entstanden sowohl dort als auch im nördlich gelegenen Tsumeb weitere SOS-Kinderdorf Einrichtungen. Darunter auch ein SOS-Kindergarten mit vier Klassenräumen und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule mit 21 Klassenräumen und einem Laboratorium bieten auch den Kindern aus der Umgebung die Chance auf Bildung.
Seit September 2004 gibt es zudem ein SOS-Sozialzentrum, das von HIV/AIDS-betroffenen Familien in Form von materieller, medizinischer und psycho-sozialer Unterstützung hilft. Ziel dieses Programms ist es, ein Auseinanderbrechen der Familien zu verhindern und sicher zu stellen, dass die Mädchen und Jungen, die einen oder beide Elternteile verloren haben, nun im Familienverbund bei Großeltern, älteren Geschwistern oder anderen Verwandten aufwachsen können.