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Syrien: SOS-Kinder wohlauf
Die Kämpfe zwischen den Rebellen und dem Regime in Syrien beeinträchtigen nach und nach auch die Arbeit von SOS-Kinderdorf.
Anfang dieses Jahres wurden zwei Bombenanschläge auf Regierungsgebäude in der Nähe des SOS-Kinderdorfs Aleppo verübt. Das SOS-Kinderdorf wurde von den Sprengsätzen jedoch nicht beschädigt, Kinder und Mitarbeiter sind wohlauf.
Sicherheitsvorkehrungen wurden getroffen
Im SOS-Kinderdorf Aleppo wird trotz der anhaltenden Kämpfe weitgehend Alltag gelebt: die Kinder besuchen weiterhin den Kindergarten und die jeweiligen Schulen. Dorfleiter Al-Shami hat jedoch alle Dorfbewohner angewiesen, die Häuser nicht nachts zu verlassen, da das Dorf aufgrund eines kaputten Generators momentan nicht beleuchtet werden kann. "Die Kinder fahren nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern werden jetzt mit dem dorfeigenen Bus zur Schule gebracht. Leider sind diese Anschläge nicht vorhersehbar, und es kann jeden von uns treffen. Fast jede Nacht und jeden Tag sind Explosionen zu hören. Auch neben dem Eingang des Kinderdorfes kam es zu einem Schusswechsel, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde."
Beide SOS-Kinderdörfer in Syrien haben sich mittlerweile für den Ernstfall gewappnet und ausreichend Lebensmittelvorräte angelegt.
SOS-NOTHILFE
In Ländern mit anhaltenden Uruhen steigen die Lebenshaltungskosten dramatisch an: Allein seit März 2011, als es zu den ersten Protesten kam, sind die Preise in Syrien um fast 150 Prozent gestiegen. Die Währung hat hingegen 30 Prozent an Wert verloren. Um in solchen Ländern nachhaltig zu helfen und die Arbeit von SOS-Kinderdorf auch in Krisensituationen zu gewährleisten, gibt es die SOS-Nothilfe-Spende.
Sie können uns heute schon mit Ihrer Spende unterstützen – damit SOS-Kinderdorf im Katastrophenfall schnell und effektiv Nothilfe auf der ganzen Welt leisten kann.