17. 02. 2017Quelle: Myriam Boelcke

Rückblick 2016 – Wünsche für 2017

Musik und Tanz mit Charly kommt bei allen gut an

Musik und Tanz mit Charly kommt bei allen gut an

Ende des vergangenen Jahres erhielten unsere MitarbeiterInnen im Bundesfreiwilligendienst (Bufdis) und Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJler) im Rahmen ihres Seminartages die Aufgabe, eine Umfrage quer durchs Haus zu starten, auf welche Erlebnisse und Erfahrungen die Menschen im Mütterzentrum (MüZe) im Jahr 2016 zurückblicken und was sie sich fürs Jahr 2017 wünschen.

Ein Teil unserer Bufdis und FSJ-ler im Seminartag Bild vergrößern

Ein Teil unserer Bufdis und FSJ-ler im Seminartag

Die Fragebögen wurden anonym ausgefüllt, nur die Altersgruppe, in der sich der jeweilige Interviewpartner befindet, wurde aufgeführt. Egal in welcher Lebensphase sich die Befragten befinden, gab es einen Grundtenor, wie die verschiedenen Menschen das Jahr 2016 im MüZe empfanden: sowohl BesucherInnen als auch MitarbeiterInnen genießen das Miteinander der vielen ganz unterschiedlichen netten Menschen. Das kann sowohl eine Begegnung mit einem anderen Gast sein, das Miteinander der MitarbeiterInnen oder die tollen SpielkameradInnen, die man als Kind hier im Haus trifft.

Weihnachtsdorf - Die MüZe-Feste sind immer sehr beliebt Bild vergrößern

Weihnachtsdorf - Die MüZe-Feste sind immer sehr beliebt

Als „Zusammensein unter erschwerten Bedingungen“ empfanden fast alle Menschen das Alltagsgeschehen mit Baustelle. Konsequenz hieraus fürs Jahr 2017 ist natürlich die Hoffnung auf eine baldige Fertigstellung. Man glaubt es kaum, aber selbst Kinder in der Altersgruppe 0  - 10 wünschen sich Ruhe ohne Baustelle insbesondere in der Caféstube.

Folgende Angebote wurden als besonders positive Erlebnisse erwähnt:

  • Weihnachtsdorf und Sommerfest
  • Geschenke und neue Spiele für die Hortgruppe
  • Theaterangebot, Basteln und Übernachtungen im offenen Kinder- und Jugendbereich (OKiJu)
  • Generationsübergreifende Angebote und hierbei besonders Musik mit Charly
  • Ausflüge und Ferienangebote im OKiJu und im Kinderhaus (Eislaufen, Schwimmen, Rastiland)

„Im Mütterzentrum schätze ich die Geselligkeit der Leute und donnerstags den Musikvormittag mit Charly. Ich wünsche mir, dass 2017 alles so bleibt, wie es ist und dass Charly uns weiterhin erfolgreiche Melodien zu Gehör bringt! Charly sollte nochmal eine halbe Stunde drauflegen.“ (Senior, 77 Jahre)

„Mir hat dieses Jahr besonders der wöchentliche Schwimmkurs mit Elisabeth gefallen. Dort habe ich schwimmen gelernt, konnte tauchen und ins Wasser springen. Auch das Wellenbad fand ich super. Ich wünsche mir, dass das MüZe weiterhin seine Arbeit machen kann und wir weiterhin zum Schwimmen fahren können.“ (Mädchen, 12 Jahre)

„Ich fand es super, dass im MüZe 2016 ein Taekwondo-Kurs stattgefunden hat. Mir hat es Spaß gemacht, dass man sich mal richtig auspowern konnte!“ (Junge, 7 Jahre)

Und was soll das neue Jahr 2017 bringen?!

Sowohl unsere SeniorInnen als auch unsere Jüngsten haben ihre Wünsche für 2017 Bild vergrößern

Sowohl unsere SeniorInnen als auch unsere Jüngsten haben ihre Wünsche für 2017

Viele Befragte ganz unterschiedlichen Alters kommen gerne ins Haus und werden das auch weiter gerne tun. Sie genießen das Zusammensein wie in einer großen Familie und das Gefühl von Akzeptanz und Toleranz. Die MitarbeiterInnen könnten sich noch eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Bereichen vorstellen.

Diese Wünsche können ganz konkret wie folgt aussehen:

  • „Ich wünsche uns eine gelungene Feier für den neuen Anbau“
  • „Mein Wunsch ist es, mit dem MüZe-Basar im nächsten Jahr wieder nach unten umziehen zu können.“
  • „Mehr Sprachkurse für Alltagssprache, Diskussionen miteinander, nicht nur Grammatik.“
  • „Ich wünsche mir weitere schöne Monate hier im Mütterzentrum, dass die MitarbeiterInnen weiterhin in der Lage sind, ihre facettenreichen Angebote anzubieten und dass eben jene auch genutzt und angenommen werden. Außerdem hoffe ich, mehr Anerkennung im Alltag für das was ich leiste zu erhalten. Dazu kommt Gesundheit und frohe Gedanken für unsere lieben SeniorInnen.“