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Persönliche Eindrücke unserer Teilnehmenden

Mutter und Tochter sitzen am Laptop




Ayca D. (28 Jahre, 2 Kinder), Teilzeitauszubildende Bürokauffrau

Mutter mit Kind auf Autoscooter „Meine Ausbildung zur Bürokauffrau in Teilzeit beim SOS-Kinderdorf e.V. hat mich gestärkt. Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist es sehr schwer, Ausbildung und Alltag unter einen Hut zu bringen. Darum braucht man Menschen, die alleinerziehende junge Frauen wie mich unterstützen. Neben der Ausbildung gibt es zusätzlich auch Hühnersuppe für die Seele. Auf diesem Weg bedanke ich mich bei Ihnen.“

Grit P. (46 Jahre, 4 Kinder, gelernte Medizinisch-technische Laborassistentin), GAfA-Teilnehmerin

„Ich hatte die Wahl zwischen einem 1,50 Euro-Job und dem Projekt ‚Mütter an den Start’. Da ich ein solches Angebot noch nie erhalten hatte, war ich neugierig und gespannt, was mich in dem Projekt erwarten würde und entschied mich für ‚Mütter an den Start’. Dort lernte ich viele nette Menschen kennen und war nicht mehr so isoliert – der Alltag drehte sich von da an nicht mehr nur um Kinder und Haushalt. Ich mache mir allgemein mehr Gedanken über meine Zukunft. Zurzeit absolviere ich ein Praktikum in meinem erlernten Beruf als Medizinisch-technische Laborassistentin. Ich möchte die Entscheidung treffen können, ob ich nach einer 15-jährigen Pause noch in der Lage bin, in diesem Beruf zu arbeiten. Schon in den ersten beiden Wochen habe ich gemerkt, dass ich die praktischen Arbeitsabläufe einfach gelernt habe, das gibt mir Sicherheit. Außerdem erprobe ich mich als berufstätige Mutter mit vier Kindern. Es tut gut sagen zu können: ‚Mama muss arbeiten’.“

Elisabeth R. (23 Jahre, 1 Kind), bis 31.08.2010 GAfA-Teilnehmerin, seit September 2010 Teilzeitauszubildende Bürokauffrau

„Das Projekt ‚Mütter an den Start’ hat mir persönlich sehr weiter geholfen, da ich so die Möglichkeit hatte, aus einer schwierigen Situation zu kommen. Die Chance, andere Mütter kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen, Bekanntschaften und sogar richtige Freundschaften zu schließen, ist etwas, was man nicht überall erreichen kann. Bei diesem Projekt war es möglich. Wir erhielten Unterstützung in jeder Lebenslage, sei es papiertechnisch oder privat. Zu jedem Zeitpunkt hatten wir einen Ansprechpartner, Lehrer, die zu Freunden wurden, ‚Mitschüler’ die zu mehr als Freunden wurden. Der Zusammenhalt in einer Gruppe, Verständnis und Toleranz, aber vor allem ein bisschen mehr an sich zu glauben – das ist es, was ich auf meinen zukünftigen Weg mitnehme, den ich gerade einschlage. Dieser wäre ohne die Hingabe zu ihrer Arbeit, das Verständnis und die Unterstützung von meiner SOS-Beraterin nicht möglich gewesen. Ich bin dankbar, dass ich an diesem Projekt teilhaben durfte und möchte es jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. An dieses wundervolle Team ein riesengroßes Dankeschön aus tiefstem Herzen.“

Anita H. (30 Jahre, 3 Kinder, steht noch im Arbeitsverhältnis, zurzeit in Elternzeit), GAfA-Teilnehmerin

„Das hat mir persönlich sehr gut geholfen:

  • Ich bekam Unterstützung von meiner SOS-Beraterin beim Verhandlungsgespräch in meiner Firma, damit die Firma mich nicht kündigt.
  • Ich bekam Unterstützung beim Verhandeln mit dem Jobcenter, da sie es erst nicht genehmigen wollten, dass ich einen Bildungsgutschein bekomme und ich erst sehr sauer über diese Situation war und dann einen Beschwerdebrief an die Arbeitsministerin Frau von der Leyen geschickt habe.
  • Die Beratungsgespräche sind für mich sehr hilfreich. Ich kann dann auch mal sagen, was ich selber für Probleme habe und es wird mir immer geholfen, eine Lösung für diese Situation zu finden.
  • Bei einer SOS-Beraterin hatte ich Finanzen und Erziehung und konnte meine Erfahrung mit in die Gruppe einbringen. Man hat auch sehr gute Ratschläge von ihr bekommen und wurde über Sachen informiert, die eine junge Mutter manchmal noch nicht wusste.“