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Besuch der Bundesfamilienministerin

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen war gut (vor)informiert und sehr interessiert, mehr über die Arbeit und die Menschen zu erfahren.

Die ehemalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen besuchte unser Haus im Rahmen ihres Vorhabens, alle in den vergangenen Jahren bundesweit entstandenen 500 Mehrgenerationenhäuser des Aktionsprogramms der Bundesregierung zu besichtigen.
Von Sonnenschein begleitet: großes Gruppenfoto im Garten zum Abschluss des Besuchs von Frau von der Leyen. Ein wenig Aufregung herrschte im Vorfeld schon. Doch wir wollten uns sozeigen, wie wir sind, und so verlief der Ministerinnenbesuch schließlich fröhlich und entspannt als eine "etwas besondere Stunde" in unserem normalen MüZe-Alltag. „Das Zwickauer Haus bietet wirklich etwas für jede Generation“, so sagte es Frau von der Leyen in ihrer Rede zum Auftakt in der Caféstube. Ganz praktisch überzeugen konnte sie sich davon beim anschließenden Rundgang durchs Haus. Als seit 1991 bestehende SOS-Einrichtung und seit 2007 anerkanntes Mehrgenerationenhaus ist hier viel gewachsen, von einer kleinen Selbsthilfeinitiative hin zu einem Haus mit einem Offenen Treff, einem Kinder- und Jugendbereich, einem Dienstleistungs- und Beratungsbereich, verschiedenen Projekten und derzeit über 50 Angeboten und Kursen.
„Jeder muss wissen, wo er einen Platz hat - egal wie alt jemand ist“, machte Frau von der Leyen den einfachen aber entscheidend wichtigen Sinn von Mehrgenerationenhäu-sern deutlich. Dass Kinder mit Geschwistern aufwachsen und junge und alte Menschen miteinander leben, hat in unserer Gesellschaft heute Seltenheitswert. Dem gilt es durch die Motivation und Beteiligung von Menschen, etwas Zeitgemäßes entgegen zu setzen. „Der Gedanke von Mehrgenerationenhäusern ist, man wird gebraucht und findet gleichzeitig selbst Hilfe“, so Frau von der Leyen. Wir sind ein offener Ort, an dem die Menschen Angenommensein, Austausch und Unterstützung erfahren. So entstehen flexible Nachbarschaftshilfen und soziale Dienstleistungen, die generationsübergreifende Netzwerke entstehen lassen. Damit gehen wir einen guten Weg, hier auf regionaler Ebene und - wie uns der Besuch von Frau von der Leyen bestätigte - auch im Sinne der Bundesfamilien-politik.