12. 01. 2018Quelle: Miklas Wrieden

Manege frei – Dünenkinder beim Zirkus Roncalli

Gruppenfoto der elf Kinder mit einem Clown vom Zirkus Roncalli

Kinder aus dem pädagogischen Mittagstisch in Bremen-Nord beim Zirkus Roncalli

Leuchtende Augen beim Zirkusbesuch

Die Vorbereitungen für den ersten großen Ausflug fühlten sich für die Kinder schon wie ein Abenteuer an. Denn statt Mittagessen samt Hausaufgabenbetreuung durften die Kinder aus dem pädagogischen Mittagstisch in Bremen-Nord zum großen Zirkus Roncalli, der in Bremen gastierte. Alles war anders an diesem Donnerstag beim Mittagstisch in der Grohner Düne. Es gab kein warmes Essen wie gewohnt, sondern Picknick im Zug auf dem Weg in die Innenstadt Bremens. Alle waren in Zirkuslaune. Mit elf Kindern und vier Erwachsenen ging es voller Vorfreude in die Nachmittagsvorstellung bei Roncalli. Bis zur Ankunft am Hauptbahnhof waren die von den Küchenfeen Gisela und Swantje geschmierten Fladenbrote, geschnittenen Äpfel, Paprika und Möhren, sowie die Getränke verspeist worden.
Während die Kinder sich in der Schlange vor dem Zirkuszelt anstellten, holte ein Erwachsener die von Roncalli geschenkten Eintrittskarten im Pressebüro ab. Hinter dem Eingang ging es auch schon los: Jongleure zeigten ihre Künste, Clowns machten ihre Späße und eine Band spielte munter auf. Der Platzanweiser zeigte uns unsere Plätze und bevor es losging, erhielten die Kinder noch eine große Tüte Popcorn.


Das Licht ging aus, die Manege füllte sich mit Darstellenden und mit einem Mal waren wir in eine andere Welt versetzt. Bunte Lichter, Musik und Menschen in Kostümen verzauberten die Herzen der Kinder. Viele von ihnen hatten noch nie einen Zirkus gesehen. Und schon gar nicht einen, in dem nur Menschen Kunststücke vollbringen. Beobachtete man die Kinder, konnte man alleine von ihren erstaunten Gesichtern fasziniert sein. Es war eine Freude, diese Begeisterung zu sehen und zu spüren. Immer wieder kam die Frage auf: „Häh, wie geht das? Wow, wie machen die das?“
Bei einem Jongleur flogen bis zu sieben Bälle hinterm Rücken. Akrobaten schienen waagerecht an einer Metallstange zu kleben als wären sie Holzpuppen. Clowns erzählten Geschichten, bei denen herzhaft gemeinsam gelacht wurde. Das Durchhaltevermögen der Kinder wurde auf die Probe gestellt, da erst nach ca. zwei Stunden der Zirkuszauber mit Konfettiregen und einer Manege voller Luftballons zu Ende ging. Adam kommentierte den Ausflug mit: „Das war so cool.“