08. 12. 2017

Gelungene HELMA-Weihnachtsaktion

Gruppenbild von Sky du Mont, Sylvia Schikker, Mechthild Schröter und Thorsten Harms mit Kindern im Krippenwagen

Große Freude bei den kleinen Leuten: Markenbotschafter Sky du Mont ( r.) war in Bremen dabei, als das SOS-Kinderdorf einen Krippenwagen im Rahmen der HELMA- Weihnachtsaktion als Spende erhielt. An seiner Seite Sylvia Schikker, Mechthild Schröter  und Marketingleiter Thorsten Harms (v. r. n. l. ).

Unterstützung für die SOS-Kinderdorfeinrichtungen Worpswede und Bremen

Markenbotschafter Sky du Mont packte kräftig mit an


Strahlende Kinderaugen und ein gewinnendes Lachen sind das überzeugendste Dankeschön. Diese Erfahrung machten Markenbotschafter Sky du Mont und ein überaus motiviertes HELMA-Mitarbeiterteam aus Niedersachsen im Rahmen der Weihnachtsaktion für zwei SOS-Kinderdorfeinrichtungen.

Gruppenbild mit Sky du Mont und dem HELMA-Team vor einem Umzugswagen Bild vergrößern

Der 7,5-Tonner wurde randvoll beladen. Markenbotschafter Sky du Mont fasste selbst kräftig mit an. Hier umringt vom HELMA-Team mit Mirjam Börner, Detlef Gorges, Thorsten Harms, Manuela Börner, Yvonne Fischer und Benjamin Breu (v. r. n. l.).

Seit 61 Jahren gibt es den SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland. Inzwischen wird bundesweit in 16 SOS-Kinderdorfeinrichtungen die Idee des österreichischen Gründers Hermann Gmeiner gelebt, Kindern in Not ein Zuhause mit familiärer Atmosphäre zu bieten. Während sich Gmeiner um die Waisen des 2. Weltkrieges kümmerte, leben heute vorwiegend „Sozialwaisen“ in den Einrichtungen – also Kinder, deren leibliche Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, die Erziehung zu übernehmen. Das gilt auch für minderjährige Flüchtlinge, die in den letzten Jahren allein aus den Krisengebieten in Asien und Afrika nach Deutschland geflohen sind. Die nichtstaatliche Organisation hat ihr Engagement im Laufe der Zeit weiterentwickelt, verfügt heute über unterschiedliche Einrichtungen und bietet auch Dienstleistungen an. Neben Kinderdörfern gibt es Kindergärten, betreute Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, Dorfgemeinschaften für Menschen mit Behinderung sowie ambulante Präventivangebote wie Familienhilfe und Schwangerenberatung.

Die gespendeten Möbel werden in einen Möbelwagen verladen Bild vergrößern

Das Beladen des 7,5-Tonners mit den gespendeten Möbeln in Hamburg hatte es in sich. Der Schweiß floss in Strömen…. 

Als Markenbotschafter Sky du Mont und Marketingleiter Thorsten Harms im Rahmen der HELMA-Weihnachtsaktion dem SOS-Kinderdorf Bremen einen Krippenwagen übergaben, erzählte Sylvia Schikker, dort zuständig für die Spenderbetreuung, dass die Einrichtungen auch immer wieder Möbel brauchen. Unter anderem für die Erstausstattung von Wohngruppen, aber auch für Jugendliche, die in ihre erste eigene Wohnung ziehen. Spontan wurde auf der Rückfahrt die Idee geboren, dem SOS-Kinderdorf in Worpswede diverses, nicht mehr genutztes Mobiliar aus HELMA-Musterhäusern und dem privaten Besitz von Sky du Mont zur Verfügung zu stellen.

Geborgenheit und Wärme vermitteln

Sven, Manja und Oskar waren ganz aufgeregt, als der LKW und ein Transporter auf das Gelände des SOS-Kinderdorfes Worpswede fuhren, beide randvoll mit Stühlen, Tischen, Schränken Sesseln, Schreibtischen, Kommoden, Betten und vielem anderen mehr. Verständlich, dass der Jubel besonders groß und laut war, als ein Keyboard, Spielzeug, Gesellschaftsspiele und mehrere Kartons mit Büchern ausgeladen wurden.

Die drei gehören zu den 71 Kindern, die in Worpswede in 12 Kinderdorffamilien und Wohngruppen leben und liebevoll von einer großen Schaar an Mitarbeitern betreut werden – darunter feste Betreuungserzieher oder Kinderdorfmütter als Bezugsperson. In jeder Kinderdorffamilie leben vier bis sechs Kinder, in den Wohngemeinschaften sechs bis acht. Circa 90 Prozent der kleinen Bewohner sind sogar Geschwisterkinder. Inzwischen gestaltet sich der Alltag multikulturell, sind doch auch minderjährige Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Somalia und Irak darunter.

 „Unser SOS-Kinderdorf besteht seit 1965. Wir versuchen den Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu sein. Das Leben in den familiären Wohngruppen oder in einer Kinderdorffamilie bietet die notwendige Wärme und den sozialen Rahmen“, so Sonja Oelfke, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Die Kinder und Jugendlichen sind derzeit zwischen zwei und 18 Jahren alt. Unsere Fachkräfte sorgen dafür, dass sie möglichst behutsam im Alltag ankommen, geben ihnen das Gefühl von Geborgenheit und beachten dabei die soziokulturellen Unterschiede.“

Werden die Jugendlichen volljährig, begleiten die Erzieher sie auf dem Weg in die Wohnselbständigkeit und bieten Angebote wie Jugendwohngruppen oder das Verselbstständigungswohnen. SOS berät dabei weiterhin in Fragen der Ausbildung, Bewerbung sowie Beschäftigung und bleibt an der Seite der jungen Leute. So auch bei Walid und Osman aus Afghanistan, die für ihre WG Schlafmöbel brauchen und wie selbstverständlich beim Entladen mitzufassten.

Gruppenbild vom Helma-Team und Sonja Oelfke vom SOS-Kinderdorf vor einem Umzugswagen Bild vergrößern

Begeisterung bei Sven, Oskar und Manja, als das HELMA-Team neben vielen Möbeln auch Spielzeug, Gesellschaftsspiele und Bücher ablud. Sonja Oelfke vom SOS-Kinderdorf freute sich ebenso: „Wir sind dankbar für das alles.“

Mirjam Börner und ihre Mutter Manuela, beide bei HELMA tätig, hatten sich als Möbelpacker zu arbeiten. Zudem musten wir noch zusätzlich einenTransporter anmieten, um die überraschend vielen Spendenmöbel von Sky du Mont von Hamburg nach Worpswede zu fahren. Alle von HELMA waren mit großer Begeisterung bei dieser Aktion dabei.“ Sky du Mont ist sich mit dem HELMA-Team einig: „Das ist eine wirklich gelungene Weihnachtsaktion. Die SOS-Kinderdörfer sind eine nichtstaatliche Einrichtung und so auf Sach- wie Geldspenden angewiesen. In Worpswede werden die Möbel dringend gebraucht. Das haben wir alle gespürt. Da habe ich gerne selbst mitangepackt. Leitbild der SOS-Kinderdorfeinrichtungen ist, Hoffnung und Zukunft zu geben. Daran haben wir mitarbeiten dürfen. Das ist Klasse!“