13. Oktober 2017: Benefizgala für unser Mutter-Kind-Haus

Luftballons Danke

"Man kann alles schaffen, wenn man will"

Seit 1995 wird jungen Frauen im Mutter-Kind-Haus von SOS-Kinderdorf in Gera geholfen. Nach 22 Jahren muss die Einrichtung dringend saniert werden. Helfen auch Sie mit!

Was ist das Mutter-Kind-Haus?

Im Mutter-Kind-Haus nimmt SOS-Kinderdorf junge Mütter auf - egal ob minderjährig oder erwachsen - die in ihrer aktuellen Situation Unterstützung brauchen und keine Perspektive haben: im Alltag, bei der Versorgung ihres Kindes oder bei Schulabschluss und Berufsausbildung. Eine von ihnen war Vanessa, die aus schlimmen Verhältnissen kam. Vor dem Hintergrund drohender Obdachlosigkeit und im siebten Monat schwanger, wurde sie auf das Hilfeangebot in der Mutter-Kind-Gruppe aufmerksam.

Ihre Hilfe ist so wichtig!

„Ohne die Unterstützung von Spendern können wir dieses Projekt nicht umsetzen. Helfen Sie uns bitte jetzt und besuchen Sie unsere „Gala der Unterstützer“ am 13. Oktober im Geraer Rathaussaal“, lädt Einrichtungsleiterin Katrin Berthold ein.

Prominente Unterstützung

Neben Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn werden auch die beiden prominenten SOS-Botschafter Kati Wilhelm und Markus Beyer vor Ort sein.

 

Eine Erfolgsgeschichte von vielen

Vanessa und ihr kleiner Sohn

„Schon beim ersten Gespräch habe ich mich hier wohl gefühlt und gehofft, dass ich einziehen darf“, blickt die 24-jährige Vanessa zurück.

Den jungen Frauen stehen im Mutter-Kind-Haus eigene Wohnräume zur Verfügung, Küche und andere Räume werden gemeinsam genutzt. Vanessa war vor allem der Kontakt zu anderen Müttern wichtig: „Ich war froh, dass mir andere Mütter Tipps geben konnten, als mein Jamie die ersten Zähne bekam.“

Natürlich ist während Vanessas zweijährigem Aufenthalt nicht alles reibungslos verlaufen, aber gerade die kleinen Rückschläge haben ihr geholfen, sich zu entwickeln. Von ihrer Betreuerin bekam sie ein großes Glas geschenkt: „Da kommen Zettel rein, auf die ich schreibe, was ich erreicht habe oder was ich Schönes erlebt habe. Wenn ich mal nicht so gut drauf bin, schaue ich mir die Briefchen an und erinnere mich, dass man alles schaffen kann, wenn man will!“

Erreicht hat sie viel in den letzten zwei Jahren: sie hat für Jamie einen Kita-Platz gefunden, den Führerschein gemacht, den sie sich über Monate erspart hat und bald beginnt sie eine Ausbildung zur Altenpflegerin. „Weil ich für andere Menschen da sein möchte“ begründet sie ihre Berufswahl. Dass Vanessa Hilfe weitergeben kann, bestätigt ihre Betreuerin im Mutter-Kind-Haus: „Sie hatte nie Probleme damit, gespendete Kindersachen dankend anzunehmen –genauso hat sie diese auch weitergereicht, wenn der Kleine aus etwas herausgewachsen war.“

Die junge Mutter hat jede Unterstützung genutzt und ist regelmäßig zu Krabbelgruppe oder Babymassage-Kursen gegangen, die von SOS-Kinderdorf in der Böttchergasse in Gera angeboten werden. Kurz vor dem Auszug ist sie dennoch aufgeregt: „Einerseits freue ich mich auf das neue Leben mit Jamie, andererseits haben mir die festen Regeln im Mutter-Kind-Haus und die Betreuer viel Halt gegeben“. Beim Gedanken an die Zukunft huscht auch ein Lächeln der Vorfreude über ihr Gesicht und hinterlässt Zuversicht, dass sie das Leben mit ihrem Sohn auch alleine sehr gut meistern wird.

Mitfeiern und mithelfen!

Luftballons Danke

Unser Mutter-Kind-Haus muss dringend renoviert werden. Sie können auf unserer Benefizgala helfen - oder online für dieses Projekt spenden.

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