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Engel des Alltags
Sich für andere zu engagieren und Gutes zu tun, ist nicht selbstverständlich. Ohne die Unterstützung vieler freiwilliger Helfer könnte sich SOS-Kinderdorf kaum für benachteiligte Kinder und Familien stark machen. Die SOS-Helfer sind ehrenamtlich in den SOS-Gemeinschaften aktiv oder unterstützen SOS-Kinderdorf als Paten oder mit Spenden. Einige dieser "Engel des Alltags" stellen wir nun vor.
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Mit der Sammelleidenschaft Gutes tun
Der Bremer Peter W. Jung sammelt eifrig Briefmarken und unterstützt damit SOS-Kinderdorf. Er schickt regelmäßig Pakete mit Marken aus aller Welt an die SOS-Zentrale in München, wo sie in "Wundertüten" an Sammler weiterverkauft werden. Bis Ende des Jahres wird Jung voraussichtlich eine Tonne Briefmarken gespendet haben – eine großartige Leistung!
© Frank Thomas Koch -
Anderen etwas beibringen
Edith Burghardt ist selbst in einem SOS-Kinderdorf aufgewachsen, hat als erstes Kinderdorfkind das Abitur gemacht und studiert. Heute ist sie im Ruhestand und will sich gerne selbst in einer SOS-Gemeinschaft engagieren. Einmal in der Woche gibt sie im Mütterzentrum Salzgitter einen Näh- und Strickkurs. Doch am wichtigsten sind ihr die Gespräche mit den jungen und alten Besuchern, die sie dort trifft.
© SOS-Kinderdorf -
20 Jahre Engagement für SOS-Kinderdorf
Albert Waizenegger ist Lehrer an der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden. Vor mittlerweile 20 Jahren gründete er eine SOS-Kinderdorfgruppe, die jedes Jahr auf dem Adventsmarkt des Gymnasiums über SOS-Kinderdorf informiert und Spenden sammelt. Die Schule unterstützt damit ein Kinderdorf in Nord-Kenia und das SOS-Kinderdorf Schwarzwald, das sich ganz in der Nähe der Schule befindet. Die Schüler nutzen so manchen Wandertag, um das Kinderdorf zu besuchen und den Kontakt zu intensivieren.
© SOS-Kinderdorf -
Das gute Gefühl, gebraucht zu werden
Als die Eltern von Joanna keinen Platz für sie in der Kindertagesstätte bekamen, war Konrad Krüger bereit, auf seine Enkeltochter aufzupassen. Doch zu Hause wurde ihm die Aufgabe schnell zu viel. Im SOS-Mütterzentrum Salzgitter fand er Unterstützung – und Joanna viel Platz zum Spielen. Heute geht die Kleine in den Kindergarten. Ihr Opa kommt trotzdem noch regelmäßig in das Mütterzentrum. Als gelernter Schlossermeister übernimmt er viele Reparaturen und packt überall mit an.
© SOS-Kinderdorf -
Langfristige Hilfe für ein Kind aus Südafrika
Seit elf Jahren unterstützen Loni und Martin Lorenz ein Patenkind aus Südafrika. Der heute 17-jährige Masibulele lebte zuerst im SOS-Kinderdorf Mthatha, bis er vor kurzem in ein Jugendhaus umgezogen. Bei Familienfeiern oder Geburtstagen bittet das Ehepaar Freunde und Verwandte um Spenden an das Dorf ihres Patenkindes. Bald ist Masibulele erwachsen und kann auf eigenen Beinen stehen. „Dann übernehmen wir wieder eine Patenschaft für ein SOS-Kinderdorf-Kind, denn es ist schön zu helfen“, sagt Loni Lorenz.
© SOS-Kinderdorf -
Sich mit den eigenen Fähigkeiten einbringen
Ute Schauer gab die Tätigkeit im SOS-Mütterzentrum Salzgitter neue Hoffnung und Lebensmut. Die 47-Jährige war krank und arbeitslos geworden und hatte sich scheiden lassen. Durch eine Arbeistbeschaffungsmaßnahme kam sie zu SOS und blieb als Ehrenamtliche, als das Projekt vorbei war. Durch ihre Arbeit und das Engagment in der Gemeinschaft bekam sie endlich wieder das Gefühl, eine sinnvolle Aufgabe zu haben.
© SOS-Kinderdorf